Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Eisenach: Amtsgerichtsbezirke Gerstungen und Eisenach (ohne Wartburg): Amtsgerichtsbezirk Gerstungen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2467151
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2468427
Gerstungen. 
GosvmnlzonA. 
GROSSENSEE. 
Höchsten danckbarr war  gab Johan Hörchner dvlsz geschenclc  zu 
In Danclß. Höhe 19112 cm.  2) Kelch, Kupfer vergoldet, Höhe 
eine Patene, auf die das Kreuz gravirt ist. 
den Eltern an 
20 cm. Dazu 
Gospenroda, Pfarrdorf mit 59 Wohnhäusern und 346 Einwohnern (1827: 
260), 9 km südöstlich von Gerstungen gelegen. 
Geschichtliche Nachrichten. Das Dorf wird 1239 Goxbrachtdroth, 1260 
und 1299 Goxbrechterode, 1330 Goxbrechtrode genannt. Es gab von 1236 bis 1410 
Herren, die sich nach dem Orte nannten, so 1260 Vrowinus de Gozbrechterode, 
Zeuge für Hersfeld. Sie waren hersfeldisch-frankensteinische, später hennebergische 
Vasallen, nach Rein eine Nebenlinie der v. Hornsberg. Ausserdem hatten hier 
Besitz 1239 Ileinrich v. Berlca, Hersfelder llrlinisterial, 1246 die v. Illülverstedt, 
1299-1340 die  Krayenberq. Von diesen bekam das Kloster Frauensee Schen- 
kungen in Gospenroda. 
1638 lag der ganze Ort wüst. Ursprünglich gehörte Gospenroda wohl zum 
Amt Hausbreitenbach, kam 1733 an Hessen und 1816 an Sachsen-Weimar, und 
zwar zum Amt Tiefenort. Seit 1850 etwa ist es mit dem Amt Gerstungen verbunden. 
Litteratur: Anhalt, Gesch. d. Creienburg, Thiir.  
Reg. III, 834.  [Prankensteiner Kaufbrief 1330.  Kronfeld, Landesk. II, S. 353.  Stegmann, 
Werraztg. 1906, Nr. 133.  Rein, Ztschr. d. Ver. f. thür. Gesch. IV, S. 417.  Wenck, Hess. 
Landesgesch. III, Urk. S. 129. H_ H_ 
Die Kirche, aus Fachwerk, ist ein sehr bescheidener Bau aus dem Jahre 
1784. Die Jahreszahl steht rechts von der Westthür. Der Thurm aus Fachwerk, 
mit Brettern verkleidet, steht an der Westseite. Die Thurmspitze besteht aus 
einer Laterne mit welscher Haube. Das Innere der Kirche ist ebenfalls kunstlos. 
Der Raum ist 11,5 m lang, 7,1 m breit. Der Raum ist rechteckig, auch an der 
Altarseite rechteckig abgeschlossen und hat eine kunstlose, iiache Bretterdecke. 
Eingeschossige Emporen. 
Glocke mit der Jahreszahl 1695 und der Inschrift: JOHANNES ULRICH 
IN HERZFELT GOS MICH GEO ROTH ANNO 1695. 
2 Grabsteine mit Ornamenten des Roccocostils aus der Mitte des 18. Jahr- 
hunderts. 
gut 
Alte Fachwerkhäuser. 
geschnitzte Ecksäule.  
und 
dem 
letzteren 
eine 
GPOSSBHSGG, Kirchdorf mit 59 Wohnhäusern und 335 Einwohnern (1827: 
286), Bdlial von Dankmarshansen, 10 km südwestlich von Gerstungen gelegen. 
Geschichtliche Nachrichten. Der Ort wird 1700 Grossen- oder Sülings- 
see genannt (1506 Sulingesszehe, 1638 Seulingssee), und. zwar nach dem längst 
trockengelegten See dieses Namens. Im Jahre 1406 versetzte der Abt von Fulda 
Schloss Wildeck und den Sälingessezue an den Landgrafen Hermann von Hessen.
        

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