Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Apolda
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2459749
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2466580
39 Buttstädt. Gmmmsmusss.   435 
 
Geschichtsquellen d. Prov. Sachsen, S. 425. 449 f.  Hessische Vereius-Zeitschr. X, S. 188. 191 (Nr. 111. 
181).  Kne schke, Adelslexikon IV, S. 110.  Kr onfeld, Landeskunde II, S. 235 f.  
Michelsen, Ausgang d. Grafschaft Orlamünde, S. 31.  (Otto) Thuringia. sacra, S. 347 f. 485.  
Rein, Thuringia sacra II, S. 26. 32. 52. 147-149. 160. 213.  v. Reitzenstein, Regesten, S. 169. 
 Rudolph, Zeitbüchlein, unter 1563.  Sagittarius, Hist. Goth, S. 131 f.  Pf. Schmidt 
in Guthmannshausen, Handschrift]. Festbericht zur 200-jähr. Jubelfeier der Kirche 1887.  Schultes, 
Dir. dipl. I, S. 41.  A. Schumann, Lexikon von Sachsen III, S. 657 f. ; XVI, S. 640 f.  C. F. L. 
Schnmann, Landeskunde, S. 50 f  Stark, in Thüring. Vereins-Zeitschr. 1857  S. 149, über 
das Siegel.  Stechele, in Thüring. Vereins-Zeitschr. 1879 (N. F. I), S. 132. 321; 1880  S. 34. 
39 f.  Wenkj Hass. Landesgesch. II, S. 17.  Wolff, Chronik d. K1. Pforta II, S. 128. 141. 219 f. 
353.  Würdtwein, Thnriugia. et Eichsfeldia, S. 68 f. 106. 191. 206. 
[Kirche des heil. Petrus, auf einer Anhöhe nördlich 
Bau der neuen Kirche abgerissen.  Die Diöcese Buttstädt, S. 23. 
Schmidt, Festbericht] 
beim 
O.  
vom Orte, 1682 
 Kronfeld a. a. 
Kirch B, 1687 vollendet. Der rechteckige, 7,4 m lange und 5,9 m breite Chor, 
welcher den Thurm tragt, und das 18,1 m lange, 9,2 m breite, 1853 erhöhte Lang- 
haus (seitdem stecken die Pfeiler des Triumphbogens in der Wand) haben tonnen- 
förmige Holzdecken. Am Chor befindet sich nördlich und südlich je ein massig 
grosses Spitzbogen-Fenster, im Langhaus an der Nordseite erst zwei ebensolche, dann 
zwei grössere (tiefer herab geführte) Spitzbogen-Fenster [in der Mitte noch eine jetzt 
zugemauerte Thür]; an der Südseite folgen ebenfalls zwei kleinere Fenster (von denen 
das erste jetzt rechteckig ist), dann zwei grössere, spitzbogige; der Unterschied 
zwischen dem östlichen und westlichen Theil des Langhauses hängt mit dem Umbau 
der ursprünglichen Emporen und Beseitigung einer Aussentreppe an der Nordseite 
zusammen, welche 1853 erfolgten. An der Vliestseite sehen wir erst eine Rechteck- 
Thür (darüber die Tafel von 1794), darüber, regelmässig angeordnet, zwei grössere, 
darüber zwei kleinere Spitzbogen-Fenster, zu oberst ein kreisförmiges. Der Thurm 
zeigt über dem Chor ein durch Gesims getrenntes Obergeschoss mit Flachbogen- 
Fenstern, welches das Langhaus-Dach genügend überragt; darauf, 1817 und später 
öfter erneuert, die durch Knick-Vermittelung achtseitige Schweifkuppel, Tabernakel- 
Aufsatz und Schweifkuppel. Alles an der Kirche ist einfach, aber gut, besonders zu 
rühmen die sehr saubere, 1874 hergestellte Verputzung aussen, bei der die (glatten) 
Fenster-Einfassungen durch weisse Farbe wohlthuend hervorgehoben sind. Das Innere 
wurde 1817 angestrichen; der Sacristei-Verschlag und Patronatsstuhl 1774 hergestellt. 
 Die Diöcese Buttstädt, S. 23.  Kronfeld a. a. 0.  Schmidt, Festbericht, auf den Bau 
eingehend. 
Taufgestell. Am Sockel: F. W.v.P,  (Ende). Dieser ist 
eine viereckige Stufe, darauf ist das Taufgestell antikisirend als runde Urne gedacht, 
mit einem durch Kehlung schmaler werdenden Fuss, mit einem in doppelter Bogen- 
führung gebauchten Leib, der oben mit Binden-Nachahmung umlegt ist, und mit 
einem eingebogen kegelförmigen, mit den Wappen von Ende (Hund) und v. P. 
(Schwan, oder soll es die sehr entstellte Gans der Putlitz sein?) besetzten, oben mit 
einem Zapfen endenden Deckel. Holz. 
Kanzelbau hinter dem Altar, 1709, Bildhauer-Arbeit von Jac. Zaubitzer aus 
Gaberndorf. Stattlicher Aufbau in zwei Geschossen, wie manche der Umgegend; in 
selbständiger Einzel-Ausbildung aber wiederum die Mannichfaltigkeit dieser Kunst- 
Bau- und Kunstdeukm. Thüringens. S-Weimar-Eisenach 11. 9
        

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