Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Apolda
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2459749
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2466368
19 Buttstädt. Bumsmnr. Küche. 415 
Giebel ragt die Halbfigur Gott Vaters auf. Holz, mit Stuck und Farben.  Die 
Diöcese Buttstädt, S. 8 f.  Wette II, S. 172. 
Crueifix an der Chor-Südwand, aus dem 17. Jahrhundert. Holz, fast lebens- 
grosse Figur. 
Gedenktafel an der Chor-Südwand, im Regentschafts-Stil. Unten Inschrift- 
Tafel für Superintendent Joh. Ant. Mylius, 1' 1724, in Vorhang-Schnitzerei; darunter 
ein hangendes Ornament, in dem ein Schild die Stiftung der Tafel durch die Familie 
des Verstorbenen angiebt. Haupttheil: Medaillon mit Oel-Brustbild des Verstorbenen, 
vor Vorhang-Schnitzerei; davor über einer kleinen Gliederung von bekannter, sarko- 
phagartiger Proiilirung sein Wappen, von zwei Engeln gehalten. Holz, weiss, mit 
Vergoldungen; das Wappen farbig. 
Grueifix in der Saeristei, 1'700 von der Frau Cantor Johanna Wilh. Isleb, geb. Isleb, 
laut Inschrift am Sockel. Holz, klein. 
Taufschale, mit Jahreszahlen. Der Boden, mit gravirtem Kreuz und Spruch, 
nebst: 168.9 scheint bei der Aufarbeitung 1737 benutzt werden zu sein, bei welcher 
der gebuckelte Rand mit aufgelegten Reliefs von Engelsköpfen und einer [halb zer- 
störten] Taufe Christi bereichert wurde. Zinn, gross, 62 cm Durchmesser. 
Weinkanne, 1728 von Doroth. Soph. Beyer, geb. Kauffmann, in Seidelform. Silber, 
mit Vergoldung. 
Kelch, um 1500 gefertigt; Fuss in Sechspass-Form: i). Darunter: ANNA 
GEBORN GERSTENBERGN VEREHRTE SAlVPT IHREN SÖHNEN IOACH. SIGISM  
VND HIRONIMO SCHLAGINHAVFFEN DER GEPLINDERTEN KIRCHN ZV 
BVTSTAT DISN KÖLCH ZVM NEVEN IAHR GOT HELFE RIDLICH 1638. Auf 
einem Feld des Fusses das Weihekreuz. Am Knauf treten Rauten-Würfel vor mit: 
IHESVS, dazwischen oben Blend-Maasswerke, unten schon gravirte, natürliche Blätter. 
Am Schaft oben, bezw. unten: CRISTV, bezw. MARIA. Silber, vergoldet.  
Hostienteller dazu, mit Weihekreuz. 
Kelch, aus dem 17. Jahrhundert. Sechspass-Fuss: (3. Am Knauf Rauten- 
Würfel mit gravirten Rosetten, dazwischen mehrfach gerippte Eier. Am Schaft oben: 
IHESVS (verkehrt). Silber, vergoldet. 
Kelch, aus dem 17. Jahrhundert, muss aber aus einer katholischen Kirche 
Süddeutschlands stammen. Auf der ausseren Randplatte des Sechspass-Fusses sind 
die Goldschmiede-Zeichen: Q und ein undeutliches (augsburger Pinienapfel?); 
auf einer folgenden, wulstförmigen Fuss-Umranderung ist Rankenwerk getrieben. Auf 
drei Feldern des Fusses sind zwei Wappen (springender Löwe unter M .G und ein 
mit einer Klappmütze bekleideter Mannes-Oberkörper unter M  sowie das ver- 
schlungene Zeichen: IIIIS.MAR in Lorbeerkranzen angebracht. Am Knauf sind die 
Würfel (mit Füllung von Rosette und Knopf) nicht mehr vortretend, nur durch Kehlen 
von den ("aus dem Maasswerk gewordenen) Eiern getrennt. Silber, vergoldet.  
Hostienteller dazu, mit Weihekreuz. 
Hostienbüchse, 1729 von J. G. Böhme, laut Inschrift unter dem Boden, achteckig, 
einfach, mit etwas gebogenen Seiten. Silber. 
Gemälde an der Chor-Südwand, zu hoch hängend und undeutlich, laut langer 
Erklärung darunter 1705 gemalt. Das Oelbild stellt Christus vor Kaiphas dar; viele
        

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