Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Apolda
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2459749
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2463765
J ena. 
LÜTZERODA. 
Mmm. 
Saeramentsch rein an der Chor-Nordwand, gothiseh, klein, spitzbogig, etwas 
profilirt. Die Gliederung meist zerstört; aussen liefen ringsum Rosetten.  Gitter 
vor demselben, von Eisen, ebenfalls mit Rosetten. 
Taufstein, aus dem 17. Jahrhundert [Fuss fehlt]. Achteekiger Schaft; Halbkugel- 
beeken. Stein. 
Kanz el, aus dem 17. Jahrhundert; auf einem canellirten Pfeiler in sehr hübscher, 
noch reiner Spatrenaissance verziert. Hermen an den Pilastern mit Köpfen und 
Facetten unter den Consolen; Rundbogenblenden an den Flachen mit Schlusssteinen. 
Der untere Theil ist an Ecken und Flachen als Sockel ausgebildet; oben ein gut ge- 
gliedertes Zahnschnittgesims. Holz. Malerei von Rankenwerk in zarter, grüner Um- 
rahmung und roth zwischen den Säulen; in den Füllungen dazwischen Engelsköpfe 
in Gold.  
Altartisch, gothisch, einfach. Stein. 
Taufkanne, in Seidelform, von: Sus. Soplz. Voshagen 172.9. Zinn. 
Tauf s chale, mit eingravirtem Kreuz auf dem Boden. Kupfer. 55112 cm Durchmesser. 
Kelch, 18. Jahrhundert (Stempel: 1675 und 1743). Zinn. 
2 Altarleuehter, von: J. A. M. Hol! 1761, mit zopfiger Verzierung des dreiseitigen 
Fusses. Zinn. 
2 Blumenvasen: J. C. T. 1762. Zinn. 
Altardeck e, mit gestickten Buchstaben und: 1655. Weiss Leinen. 
Glocken, von 1849. 
Haus von Herrn Hemer, mit Resten aus dem 16. Jahrhundert. Am Eingang des 
Hofes eine grosse, steinerne, zerstörte Rundbogen-Einfahrt. Daneben ein kleineres 
Thor (mit der später eingekratzten Jahreszahl: 16.94). Die Mauer ist zum Theil er- 
halten mit rechteckigen, jetzt aussen vermauerten Oeffnungen ehemaliger Schiesslöcher. 
An dem im Uebrigen neuen Haus ist die steinerne Rundbogenthür des Eingangs 
ebenfalls alt. 
6 km 
154. 
Nlaua, 
Zeitsclzr. II, 
Südlich 
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Jena. 
Ueber 
Siegel 
siehe 
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Thüringu 
Vereins- 
Kirche, brannte 1640 ab. Der Chor ist spätgothisch, von 1468 laut Inschrift am 
nordöstlichen Strebepfeiler: 
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er besteht aus einem dreiseitig endenden Schlussjoch, das an ein Rechteckjoeh sich 
anschliesst. Das ebenso breite Langhaus stammt laut Inschrift über der Westthür vom 
Jahre 1819. Im Chor ruhen die hochproülirten Rippen der Kreuzgewölbe auf Consolen, 
welche zum Theil als Köpfe gebildet oder mit Maasswerk verziert waren. Die. westliche
        

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