Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Apolda
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2459749
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2463727
Taufgestell 
zu Löbstedt. 
der Kirche 
bündel unter Muscheln. Das Abdeckungsgebälk ist zugleich das Gebälk der den Bau 
einfassenden Säulenpaare, also stark verkröpft. Oben ist als (zurücktretender) Aufsatz 
die Eingangsthür einfach und mit Gebälk versehen, welches wiederum mit starker Eck- 
verkröpfung zugleich den fünfseitig vertretenden Schalldeckel bildet. An den Aussen- 
seiten des Thürrahmens wie der unteren Säulenstellung sind durchbrochen geschnitzte 
Einfassungsbretter angebracht, mit Rankenmustern. Holz, jetzt weiss mit etwas gelb. 
Altarwerk oben an der Chor-Nordwand, spätgothisch, um 1500. Im Mittel- 
schrein sind die Holz-Figuren des Gekreuzigten zwischen Maria und Johannes 
schlanker und eleganter behandelt, als von der damaligen sächsischen Schule, aber auch 
ohne die fränkischen Knickfalten, so dass wir mehr an westliche Einflüsse gemahnt 
werden. Johannes (mit weniger jugendlichem Kopf als sonst) ist wohl am Besten 
gelungen, ebenso der Schmerzensausdruck Marials, nicht so gut der Kopf Christi, am 
Wenigsten in Anordnung und Ausführung die drei Engel. Die Figuren sind ganz gut 
in der Bemalung erhalten, auifallend herrscht Blau (in allen Innenseiten der Mäntel, 
Christi Schurz, Hintergrund) und Gold (Aussenseiten der Kleider und Mäntel auch an 
den Engeln und Christi Schurz) vor (Lichtdruck). Der geschnitzte Baldachin ist mehr mit
        

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