Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Apolda
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2459749
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2462371
GEOSSLOBIOHAU. 
Gnossscnwmsmusnn. Jena. 68 
 
das Töchterlein des Herrn 
und bei der Universität zu 
Grabstein beim Aufgang zur Kanzel, mit Inschrift iiir 
Peter Friederieh uH Grossen Löbichau beider Rechten Doktoren 
Jena Professor etc. Eleonore T 1625, drei Monate alt. 
Gedenktafel, mit der gleichen Inschrift und einem Gemälde, auf welchem 
das Kind im Totenkleidchen von einem schwebenden, mit geblümtem Gewand be- 
kleideten, geiiügelten, barfüssigen Engelskindlein am Arm untergefasst und geleitet 
wird; im Eindruck rührend, in der Farbe nicht übel, einer Wiederherstellung und 
besseren Platzes würdig. Oel auf Leinewand, die auf eine Holztafel gezogen  
Glocken. 1) 1727 von Joh. Christoph Rose in Apolda.  2) Desgl.  3) 1870. 
Im Pfarrhaus: 
Wappenschild (zur Kirche gehörig) der Familie von Fensterer: Rundbogen- 
fenster, zweitheilig, mit je 4 Butzenscheibenfeldern, von denen die 2 obersten und 2 
untersten geöffnet sind; auf goldenem Feld. Helm mit Krone und 3 Reiherfedern  
Im Besitz von Henn B. Fischer: 
Krug, 1746; Thon mit schöner Majolica-Malerei. 
Edelsitz südlich von der Kirche, eine alte Wasserburg, 
mauern alt; dagegen mit Rest von Wall und Wassergraben) 
D111" 
noch 
den Grund- 
GFOSSSGHWHDIIGIISGII, 71], km westl. von Jena; sehr alten Ursprungs, 874 
Suabohusa (STRGHELE in Tlzürzhg. Vereins-Zeilsclzr. Neue Folge I, 133), früher auch W011i 
Deutsch-Schwabhausen genannt zum Unterschiede von Klein-Schwabhausen (Windischen- 
Schwabhausen). 1268 eine Familie v. Suabehausen urkundl. erwähnt (Geil. Haupz- 
und Staalsarclz. Weimar), ebenso 1279 H. Die Herren v. Lobdaburg hatten hier Be- 
sitzungen, die Oberhoheit stand den Burggrafen von Kirchberg zu, die sie 1350 an 
Erfurt verkauften. Anfang des 15. Jahrhunderts waren die Herren von Lichtenhain 
dort ansässig. Das Dorf gehörte später zum Amte Kapellendorf, darauf zur Voigtei 
Magdala. 
Kirche, der heiligen Maria u. Margaretha geweiht. Von der romanischen An- 
lage ist ein kleines Rundbogenfenster, jetzt als Blende erhalten zwischen den Fenstern 
der Langhaus-Südseite.  Von einem spätgothischen Bau stammen der Chor mit seinen 
ursprünglich spitzbogigen drei schlanken Fenstern der Ostseite und die plumpen 
Strebepfeiler, welche Chor und Langhaus trennen. Das Chor-Südfenster ist später 
spitzbogig verbreitert; an der Nordseite ist eines mit vereinfachtem Vorhangbogen in 
seiner äusseren Gliedenmg erhalten. Der Triumphbogen ist spitzbogig erhalten, mit 
rechteckigem, nach dem Langhaus zu als Platte über der ausgeschweiiten Kehle 
gegliederten Profil, welches sich unter dem Kämpfer ein Stück, aber nicht bis zum 
Fussboden fortsetzt. Das Kämpferproül selbst ist schon ein antikisirend toscanisches 
(vielleicht durch spätere Veränderung). Ein Umbau des Langhauses fand 1707 lmd 
1710 statt, wovon die Fenster des Langhauses (je drei an den Langseiten) stammen, 
gross, flachbogig in rother Sandsteineinfassung. Aus noch späterer Zeit sind einige
        

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