Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Weimar: Amtsgerichtsbezirk Weimar
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2456047
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2459422
428 
WEIMAR, 
Privatgebäude. 
Weimar. 
228 
Einfache Hansthüren derart: Frauenthorstrasse Nr. 4, mit doppelt ge- 
schweiftem Flachbogen;  Frauenthor Nr. 2, siehe Goethehaus S. 410;  Frauen  
thorstrasse Nr. 23, Gasthof zum weissen Schwan, Thür ähnlich, erneuert;  
G e rb er g a s s e Nr. 1 , in der Cartouche Spiegelschrift: J. P. J  1755;  
J acobstrasse Nr. 13, von 1749, mit Monogramm und Bretzel im Schlussstein. 
Hier an der Ecke Rest eines Portales mit Rosetten und ein Stück Gesilns, aus dem 
16. Jahrhundert. 
[Wohnhäuser der Kaufstrasse, die jetzt abgerissen;  Ansichten von 1852, im 
Besitze des Herrn Hofbuchbinders Heuss] 
Marktstrasse Nr. 11; profllirte Fenster des 17. Jahrhunderts; Hausthür 
des 18., darin ein reiches Oberlichtgitter mit im Spiegel verschlungenen: J. V. O. 
 Oberlichtgitter an Hausthüren (ausser den mit den Thüren schon erwähnten) 
Marktstrasse Nr. 16 (Goldener Adler; unsicherer Ueberlieferung nach ein Jagd- 
schlösschen gewesen), um 1740; dort auch 2 hübsche Wetterfahnen. Im Ober- 
am Hause Marktstrasse Nr. 
Ob erlichtgitter 
zu Weimar. 
geschoss ein Saal (nach dem Hofe hin) mit Stuck-Verzierungen, Malereien (3 Jagd- 
scenen) und einem Wappen (Mann mit Buch und Baum in den Händen?) unter 
dem Fürstenhut, an der Decke. Einige Zimmer mit einfacheren Stuckdecken. (Das 
Haus gehörte 1737 Kraffs Erben, nach Burkhardt, Mitth);  Kauf str asse Nr. 6. 
Bornberg Nr. 1, Schlussstein (um 1750) mit hübscher Cartouche, darin ver- 
schlungen: J.G.S.  Rittergasse Nr. 13. Im Schlussstein: M.F.B.1774 
und Hausmarke.  Rittergasse Nr. 8. Im Schlussstein: J.S. 1777 und Maurer- 
geräth. 
(Wieland's Haus, in der Wielandstrasse, von dem Dichter 1803 bis zu 
seinem Tode 1813 bewohnt, gehört jetzt den Erben des Gatten einer Enkelin des 
Stabsauditeurs Peucer; es giebt zu keinen unser Gebiet betreffenden Bemerkungen 
Anlass.  Francke, Weimar, S. 31, Ansicht.  Schöll, S. 209 f.)
        

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