Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Weimar: Amtsgerichtsbezirke Blankenhain und Ilmenau
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2454025
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2455723
Tonzmonr. 
Blankenhaiu. 
Einzelnen der nahe der abgerundeten Nordost-Ecke aufsteigende Bergfried (T) 
in seiner unteren, bis etwa 20 m Höhe reichenden Schichtung, mit mächtigen, äusserst 
gediegen gefügten Buckelquadern (ähnlich dem Thurm des meiningischen Oberschlosses 
in Kranichfeld, s. Kreis Saalfeld S. 150) und mit einer Rundbogen-Oetfnung in 
mässi er Höhe. Ferner aus dieser Zeit der in der Mitte dieses Burgbezirkes befind- 
lichej-unde, sehr tiefe Brunnen [ein jedenfalls jetzt nicht erreichbarer Stein in einiger 
 Tiefe soll die Jahreszahl: 
   MCLI  nach Anderen: 
v;  1341 enthalten] und der 
-   "T0   untere Theil seines vier- 
  ef?" D417,"   eckigen Brunnenhauses  
   Der Zugang dieser ältesten 
    Mitte der ostäicäen Ringl; 
  r   meeee eeeee e ees eee 
  x31   Norden, Osten und Süden 
       Schutz durch den natür- 
ß    '   „g,   lichen Abhang, nach Westen 
  .1, f  31   künstliche Grabenvertiefung. 
 v);  {(4,421    Aus der ersten Zeit der 
   021i    erfurterHerrschaft (als Amt- 
 i;    „ä leute 1304 Bertold Cloz, 
  T; 1409 Einer von Berlstede, 
    1413-1432 Mehrere von 
  335,1.-     
 Heitingsberg, d. h. Hetsch- 
i; W  ti   .4)  burg, erwähnt) vermögen 
 '51 U e   wir nur die Erhöhung des 
_ Rjs ,   Bergfriedes um etwa 8 m, 
 1   bis zum zweiten Absatz, fest- 
eeewei - .L Filllläsäeeae-    i.  zustellen 1466 Graf E von 
f l   Gleichen. Burgmann. wei- 
eeie  rare,  ßaeheegkeii 
V'   (Ä gegen Ende des 15. und An- 
 ä  3;: fang des 16 Jahrhunderts 
 Von daher hauptsächlich der 
2""  rechteckige Bau, welcher die 
Bergfried des Schlosses zu Tonndorf. Ostselte rechts unfi mks 
vom Hauptthor einnimmt 
 [Nördlich von der 
'l'horfahrt lag die Kapelle, welche 1487 vom Bischof, bezw. Generalvicar Berthold 
geweiht und "mit Ablass versehen wurde, also damals im Bau begriffen war.] Ferner 
aus der spätesten Gothik das an jenen Rechteck-Bau stossende, die östliche Hälfte 
der Südseite einnehmende Gebäude mit rechteckigem Vorsprung nach dem Hofe zu. 
Dann die Erhöhung der Ringmauern und ihre Einrichtung mit Schiessscharten, die 
weitere des Bergfrieds um etwa 10 m und Anordnung von Fenstern der Form: K-H 
im obersten Geschoss. Vor Allem aber das Herumführen einer neuen, mächtigen
        

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