Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kupferschmiederei einst und jetzt
Person:
Meyer, Ludwig Verein Deutscher Kupferschmiedereien
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2442830
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2444492
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äußeren, durahAchatglätter ausgeübten Drudxes, behufs größtmöglichsterVerdichtung 
der sich niederschlagenden Schichten. Die Weiterverarbeitung dieser rohrförmigen 
Niedersönläge findet in der sonst üblichen Weise durch Ziehen über den Dorn statt. 
Die Anwendung des Elmore-Verfahrens erstreckt sich in erster Linie auf die 
Herstellung besonders weiter Rohre, beziehungsweise großer Cylinder, für 
weldie Einrichtungen auf den sonst üblichen Rohrzügen nicht vorhanden sind. 
Rotationskörp er jedweder Form können gleichfalls auf dem genannten 
Wege erzeugt werden. Eä 
Da im allgemeinen die Herstellung der Rohre an das Material hohe An- 
forderungen stellt, können nur die besten Kupfermarken verwendet werden. 
Figur 154. Kaltwalzwerk. 
Man ist seit längerer Zeit allgemein dazu übergegangen, Kupfer mit größerer 
Festigkeit, etwa 22 kg pro qmm, zu verwenden, dieses Kupfer ist infolge seiner Zu- 
sammensetzung etwas härter und muß vor dem Biegen gut ausgeglüht werden. 
Als Reingehalt wird meist etwa 99,4 Prozent Cu verlangt. Die 
Güteziffern ermittelt man an Probestäben, welche aus der Rohrwandung 
herausgeschnitten werden; bei kleineren Abmessungen wird der ganze Rohr- 
querschnitt zerrissen.  SEI 
Die Festigkeit soll normal 22 kg pro qmm, bei 25 Prozent Dehnung 
auf 200 mm ursprünglicher Zerreißlänge betragen. E2 
Die Verwendung gelöteter, kupferner Röhren hat durch Einführung der naht- 
losen Röhren einen starken Rüdcgang erfahren. Viele Abnehmer, wie 
z. B. Behörden, schließen die Verwendung von gelöteten, kupfernen Röhren
        

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