Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die sieben Leuchter der Baukunst
Person:
Ruskin, John Schoelermann, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2382630
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2384708
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über eine innere Arkade geführt, oben mit 
Vierblättern verziert, konkav geschnitten und 
mit Eichblättern gefüllt. Die ganze Behand- 
lung ist vorzüglich malerisch und voll von 
seltsamem Licht- und Schattenspiel. 
Eine Zeit lang behielten die „durchschnittenen 
Ornamente", wenn man sie der Bequemlich- 
keit halber so nennen darf, ihr eigenartiges 
und selbständiges Gepräge. Dann verviel- 
faltigten und vergrößerten sie sich und wur- 
den flacher; dann begannen sie ineinander 
überzugehen oder aneinander zu kleben, das 
eine verschluckte das andere, oder haftete an 
ihm, wie Blasen auf Seifenschaum (Fig. 4 von 
einer Vormauerung in Bayeux, sieht aus, als 
0b sie aus einer Pfeife gepustet wäre); schließ- 
lich verloren sie ganz und gar ihren indivi- 
duellen Charakter und das Auge empfand nur 
noch die trennenden Linien des Maßwerks, 
wie wir vorher bei dem Fenster gesehen haben; 
dann kam der große Umschwung und Verfall 
der gotischen Kraft. 
S21. Fig. 2 u. 3, die eine ein Quadrant 
vom Sternfenster der kleinen Kapelle nahe 
bei St. Anastasia zu Verona, die andere ein 
merkwürdiges Stück aus der Eremiten-Kirche 
zu Padua, verglichen mit Fig. 5, eins der Or- 
namente der Querschifftürme von Rouen, zeig 
gen die nahverwandten Verhältnisse der frühen
        

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