Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Napoleon I.
Person:
Kircheisen, Friedrich Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2340304
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2340989
Anführung Augereaus ihre Stellung. Die zweite Schlacht- 
division (7200 Mann) stand oben im Gebirge um Ormea 
herum, dem feindlichen Lager von Ceva gegenüber. Weiter 
rückwärts befanden sich die dritte Schlachtdivision Mac- 
quard (3700 Marm) bei Breil, und die vierte Schlachtdivi- 
sion Garnier (3400 Marm) in der Gegend von Roccabighera. 
Die drei Küstendivisionen, die für die Offensive nicht in 
Betracht kamen, standen in Oneglia und Porto Mauricio, 
Nizza und Toulon und zählten zusammen etwa 22 600 Mann. 
Die Kavallerie bestand aus ll Regimentem (5350 Mann) 
und wurde von den Generalen Stengel, Kilmaine und Beau- 
mont befehligt. Sie kam erst später zur eigentlichen Ver- 
wendung. So hatte z. B. Augereau anfangs nur zwei Reiter- 
regimenter, zusammen 400 Mann, die je nach Bedarf auch 
anderen Divisionen zugeteilt wurden. 
An die linke Flanke der Italienischen Armee lehnte sich 
die etwa 18000 Mann starke Alpenarmee Kellermanns an. 
Sie hatte die Aufgabe, die Alpenpässe von Argentera bis 
zum Kleinen Sankt Bernhard zu bewachen; außerdem ver- 
sah sie das Hinterland mit Garnisonen. An eine Offensiv- 
bewegung dieses sehr zerstreut aufgestellten Heeres war 
also nicht zu denken.  
Da die Bezeichnung "Regiment" abgeschafft worden war, 
hatte man die republikanische Infanterie in Halbbrigaden 
eingeteilt, deren jede nach der Verfügung vom 8. Januar 
1796 gegen 3000 Mann zählen sollte. _Die Stärke der leichten 
Halbbrigaden hingegen belief sich nur auf  
Erst infolge des Beschlusses vom 26. Mai 1796 erhielten die 
Halbbrigaden die Nummern, die sie in den folgenden Feld- 
zügen trugen. Einige unter ihnen, wie die 32., sollten sich 
ganz besonderen Ruhm erwerben. 
Die Infanterie war mit dem Gewehr Modell 1777 ausge- 
rüstet, das nicht nur die napoleonischen Kriege, sondern 
auch noch die Restaurationszeit überdauerte. Dieses Stein- 
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