Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Moritz von Schwind
Person:
Grautoff, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2286164
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2287220
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MORITZ 
VON 
SCHWIND 
Standpunkt aus betrachtet, das Beste, was 
Schwind gemalt hat. Die duftigen, leise hin- 
gehauchten Farben zeugen von einem sensiblen 
koloristischen Empfinden, von einer maleri- 
schen Kultur. Einige dieser Köpfe hat in den 
letzten Iahren die Münchener Jugend geschickt 
reproduziert. 
Die moderne, oder besser die modernste 
von Pariser Händlern inspirierte Kunstkritik 
geht heutzutage allzugerne mit einem Achsel- 
zucken an diesen Malereien vorüber; sie hält 
es für ihre Pflicht, in ihrem Drange nach inter- 
nationalem Weltbürgertum Schwind, Spitzweg 
und Feuerbach in einem kurzen Relativsatz ab- 
zutun nicht ohne ihren Werken und ihrem Stre- 
ben von oben herab ein gewisses Wohlwollen zu 
gönnen. 
„Ehrt eure deutschen Meister, dann bannt 
ihr gute Geister." Ist Hans Sachsens, ist 
Richard Wagners ernst mahnende Stimme 
so ganz vergessen? Wenn man den Parisern 
deutsche Kunst zeigen will, so hängt man 
Bilder von, Hanns Fechner, Liebermann, 
Skarbina, Artur Strcmel in ihre Salons, um
        

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