Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Systematisch geordnetes Handbuch der Ornamentik
Person:
Meyer, Franz Sales Badische Kunstgewerbeschule <Karlsruhe>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2251235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2255021
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Der Krater. 
Schüsseln, 
Schalen, Teller. 
Griechische Krateren aus bemaltem Thon. Vasensammlung 
in München. (Lau.) 
Griechischer Krater mit Säulenhenkeln. Bemalter Thon. 
Vasensammlung in München. (LaLL) 
Griechischer Krater mit Volutenhenkeln. Bemalter Thon. 
Vasensammlung in München. (Lau.) 
Antiker Krater aus schwarzbemaltern Thon. Uffizien in 
Florenz. (Gropius) 
Antiker vierhenkeliger Krater aus Marmor, gefunden bei 
Ostia. Offenbar einem Metalloriginal nachgebildet. 
Desgleichen, gefunden bei Tivoli, jetzt in England. 
Antiker Prunkkrater aus Marmor; von konventioneller Form. 
Der Schmuck des Halses, in iiguralen Darstellungen oder 
reichem Rankenornament bestehend, ist weggelassen. 
Darstellung eines Kraters von einem assyrischen Relief. 
Darstellung antiker Krateren im Dienste der weiblichen 
Toilette (nach griechischen Vasenmalereien). 
Schüsseln, 
Schalen. 
Teller. 
(Tafel 
Schüsseln, Schalen und Teller sind Getäfsformen von solch 
allgemeinem Gebrauch, dal's sie sich überall und jederzeit finden, wo 
die Keramik überhaupt zur Geltung kommt. Die Zwecke dieser 
Gefifse sind äufserst mannigfaltig; die Form erklärt sich aus der 
Bezeichnung; als Schüsseln benennt man die mehr tiefen, als Schalen 
und Teller die mehr flachen Gefäfse dieser Art. Sie erscheinen so- 
wohl ohne Fufs, als mit Ringfufs und hohem Fufs. Mit letzterem 
wird speziell die griechische Kylix (Trinkschale) gebildet. Die Henkel 
fehlen oder finden sich einzeln oder paarweise horizontal, senkrecht 
als Bügelhenkel u. s. w. Material und Gröfse sehr verschieden. Bei 
der Schüssel erfolgt die Dekoration zumeist auf der Aufsenseite, bei 
Schalen imd Tellern beiderseitig oder nur auf der inneren, resp. 
oberen Seite. Im letzteren Falle püegt der Rand flr sich und das 
Mittelstück, der sog. Fond, ebenfalls für sich verziert zu werden, 
wobei eine unverzierte neutrale Zone beide Teile trennt (Taf. 185. 
13-16). Das vollständige Übermalen mit Eguralen Darstellungen über 
Einsenkungen und Profile weg, wie wir es zum Teil bei italienischen 
Majolikatellern finden, widerspricht den Gesetzen einer richtigen Stilistik. 
Tafel 
l85. 
Ägyptische Schüssel 
vageot.) 
Ägyptische Schüssel 
Sauvageot.) 
mit Bügelhenkeln. Metall. (Mönard et Sau- 
mit stehenden Henkeln. Metall. (Mönard et
        

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