Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Francisco de Goya
Person:
Loga, Valerian von Goya y Lucientes, Francisco José de
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2060105
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2061226
kind von Biograph viel mehr gesehen, als gewöhnliche Sterbliche 
vermögen. Aber wenn man wirklich sich berufen fühlt, in dieser 
gezeichneten Schönen die Herzogin zu erkennen, so fehlt es an 
Situationen, die nicht ebenso gut in Madrid wie auf der Reise auf- 
genommen sein könnten. Das Pikante einer solchen Verbindung 
hat zu weiterem Fabulieren gereizt. Es sollte die Herzogin, bevor 
sich 
Verkehrs 
Goya 
hatte 
freuen 
können, 
denselben 
ihrer Rivalin von Osuna abgerungen haben. Wieder eine Ver- 
Wechselung. Durch Godoys Memoiren wird bestätigt, dass diese 
beiden hohen Damen um die Gunst des Stierkämpfers Romero 
buhlten ; 
schon 
1737 
stattgefundene 
Skandal 
dann 
besagte 
Verbannung der Alba 
Das wundervolle, 
zur Folge gehabt haben. 
farbenprächtige Bildchen 
Besitz 
Mar- 
ques de la Romana, das Goya mit seiner Gönnerin in höflichem 
Gespräch promenierend zeigt, sowie ein reizend flbermütiges Capricho 
geben Zeugnis von der vertrauten Stellung, die der Künstler in 
dem fürstlichen Hause einnahm. Trägt doch letzteres, wie das 
grosse Porträt die Jahreszahl 1795. In der schlanken, eleganten 
Frauengestalt mit dem prächtigen schwarzen Haar, obgleich nur 
von rückwärts sichtbar, erkennt man mühelos die Aristokratin. Sie 
Begriff, 
eine 
dem 
Kruziüx 
beschwörende 
Dueha 
karessicrend 
Unte rstützun g 
oder 
Begünstigung 
irgend 
etwas 
Unerlaubten 
bewegen. 
Auf 
dem Gegenstück 
sehen 
dieselbe 
Alte 
VOII 
einer 
kleinen 
Negerin , 
derselben , 
Quintana 
besang 
und 
sich 
auch 
dem Schossc 
der Herrin 
auf einer der Zeich- 
nungen der königlichen Bibliothek befindet, und einem kleinen 
grotesken Pagen  auch dieser, wie die Inschrift sagt: Luis Ber- 
ganza, gehörte nachweislich zum fürstlichen Spielzeug  an ihrem 
Rock zurückgehalten. Eine reizende Improvisation des Augenblicks 
voll 
sprühenden 
Humors. 
114:
        

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