Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Quellen für Maltechnik während der Renaissance und deren Folgezeit, <XVI.-XVIII. Jahrhundert>
Person:
Berger, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2028780
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2029272
Vorwßrt. 
Nach längerer durch umständliche Vorarbeiten und die Drucklegung bedingter 
Pause übergebe ich in dem vorliegenden Bande die IV. Blolge meiner ,_,Beiträge" 
der Oeffentlichkeit. Die urspüngliche Absicht, sowohl die Quellen als auch die 
Technik der Renaissance und deren Folgezeit in einem Bande zu vereinigen, musste 
ich infolge der Ueberfülle des zu behandelnden Materiales aufgeben, so dass das 
Thema jetzt in zwei Teile getrennt erscheint, dessen erster sich ausschliesslich mit den 
Quellen beschäftigt. Unter diesen nimmt als Hauptquelle der Rubenszeit das Manuskript 
des De Mayerne auch räumlich die erste Stelle ein. Einer weiteren Folge ist dann 
die Bearbeitung der einzelnen Maltechniken, der Freskomalerei, Oel- und Staiiier- 
malerei, sowie des Farbenmaterials vorbehalten. Um jedoch schon hier einen 
besseren Einblick in die XVechselwirkung von Quellen und Technik zu ermöglichen, 
habe ich es für geeignet erachtet, die erstlich für den folgenden Band bestimmten 
Kapitel über die "historische Entwicklung der Oeltechnik in Italien und den Nieder- 
landen" als Einleitung zu diesem Bande einzufügen, und gebe ich mich der Hoffnung 
hin, dass die den früheren Veröffentlichungen entgegengebrachte Teilnahme auch 
dieser Teil meiner "Beiträge" in gleichem Masse finden möge! 
Gleichzeitig sei es mir noch gestattet, dem h 0 h e n S e n a t e d e r k ö n i g- 
liehen Akademie der Künste zu Berlin, der von Anbeginn in entgegen- 
kommendster Weise meine Bestrebungen unterstützte, und in allererster Linie 
dem hohen Königlich Preussischen Ministerium der geist- 
liehen, Unterriehts- und Medizinal-Angelegenheiten für die 
mir seit einer Reihe von Jahren gewährte Subvention, die es mir 
ermöglicht, das begonnene Werk z u Ende zu führen, auch an 
dieser Stelle meinen ehrerbietigsten Dank zum Ausdruck zu 
b r i n g e n. 
MÜNCHEN, 
Juni 
1901. 
Der 
Verfasser.
        

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