Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vom Untergange der antiken Kunst bis zur Renaissance
Person:
Schnatter, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2009473
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2009821
ITALIEN. ISPANIENI CHR. OR. U DER GOTHISGHE STYL. 
ARCHITECTUR.  SCULPTUR. I ARCHIT. I ARCHIT. l 
Kathedrale von Bitonto Kirche S. 
(Term di Bari), vom Ende Leocadiazu 
des 11. Jahrhund, Copie der Toledmvom" 
Kathedrale v. Bari. Glocken- Ende des 11. 
stühle statt der Ostthürme. Jahrh; ro- 
maniseh mit 
1093 bis nach 1119. Dom Aufnahme 
von Troja in der Capitanata, 1113111150119? 
dreischifüg, Mittelschiif flach Formen: d. 
gedeckt, Seitenschiife mit Chorfn- Zu- 
Kreuzgewölben. Polygone gesRltzten 
Fensterrose; darin Spitzbogen  Hufälsenbö- 
mit Nasen. gen 1st 110611 
erhalten. 
1094. Kathedrale von 
Trani inUnter-Italien; Anord-  
nung wie der Dom, aber ge- 
knppelte Säulen; keine Kup- 
pel und keine Ostthürme; an 
der Südwestecke schöner 
schlanker Thurm; statt der 
Ostfagade drei Apsiden.  
1097. Dom S. Oeriaco zu 
Ancona, mit antiken Säulen, 
offenem Dachstuhl und poly- 
goner Kuppel. 
1098. Kathedrale von  
Messina, begonnen von Graf 
Roger, normännisch  roma- 
nisch; Hufeisenbögen. 
1099. Dom zu rllodcna 
von Lanfrancus begonnen, 
1184 vollendet, der früheste 
Gewölbebau, dreischifüg ohne Anfang 136812. 
Querschiil", mit Krypta. unter Jahrh- Relwfs a" 
dem Chor u. Stützenwechsel. de?" Erzthü? am 
Triforien über den Arcaden; Kymßzschif des 
die SeitenschiHe haben Quer- 19977168 W" Pim- 
gurtbögen, auf denen durch- Plump 11- gßistlos- 
brochene Querwände ruhen. 
 1Ü89-1126. und andere Bögen verbinden es mit 
.Ki1-che des mannigfachen anderen Formen._ Die 
Klostem. Durchschneidungspunkte den Rippen 
  werden durch einen Schlussslezn, meist 
Ghdaähß z" in Gestalt einer Blättcrrose ausge- 
 GCÜTQW", 111- zeichnet.   
 3halb1-unden Die Fenster sind illläühtVefgkalä 
  steinerne Pfosten "e" ie er , urc 
 Chämäschen welche das FCDSlGYDlIlD zwei oder vier 
 11.39 yzan" Abtheilungen zerfällt, von denen jede 
 911156119? Art, mit einem Spitzbogcn abschliesst und 
 aber mit ar-  zwei durch einen grösseren Bogen 
 menischen uäerspannt sind, lllläl virellcäigaseimiläräh 
Verzierulk gtegbzldäiaimldiätschllgssehmwzerden. Die 
gen- stärkegen dieser Pfosten (alle Pfosten) 
schieden die Haupttheileund die schwa- 
chercn junge Pfosten) dlää Unterabtäiei; 
lunven es 8DSl38TS' in er ers en ei 
hatten sie alle kleine Kapitalchen, ver- 
lieren diese jedoch sehr bald. Die 
selirägeä Seitenwände lläldd deiil läge}: 
bogen es Fensters sin urc a  
werk und Hohlkehlen verziert. Rund- 
fenster, welche im gothischen Styl selten 
sind, haben rosettenartiges Maasswerk 
und heissen Fensterrosen. 
Alle Bogenfelder über den Pfosten 
werden mit ßhmsswerk ausgefüllt. An- 
fänglich durchbrach man das Bogenfeld 
in Form eines Kleeblatts, später fiel 
es ganz fort und in den leereäl Raum 
 wu de ein Steinring gespannt en man 
balld mit einem ääralnze oäfeiäer Ilälalb- 
ringe besetzte- en 1c_ wur c i}?  1'618- 
 linie des Steiiiringes in ein spharisehes 
Drei- oder Viereck (Drpibvyvn und 
Vierbogen) verwandelt. Die ausserhalb 
des Drei- oder Vierbogens übrig blei- 
benden Oeilnuugen des Bogenfeldes wer- 
den durch sogenannte Nasen ausgefüllt. 
Alle diese verschiedenen Elemente hal- 
ten sich wechselseitigjnfspäiiänungvund 
de  de' mannig ac sen eise 
iifrlbuiildehl.  in der Zeit desrVef- 
falls kommen ie sovenaiin en tsch- 
blasen und nächst dieäen die Flammen 
auf, und schliesslich wird das Maass- 
werk nichts als eine Nachahmung von 
A t 'k. 
S wäil Verzierungen im Innern der 
Kirchen dienen Statuen von Heiliäen 
auf Oonsoleäi Eugel- edler" andere d i- 
 uren erse einen an ragern o er 
äitzen; die Schlusssteine werden oft 
als Köpfe gebildet; Thiere kommen 
sehr selten und nur halb versteckt 
vor. Stylisirtes Laubwerk dient zur 
V  ferung einzelner baulicher Glieder; 
mit llldaasswerk sind ansser den Fenster- 
füllungen noch Galleriebrüstunven und 
die ihnen entsprechenden Wandliächen 
d o'irt. 
eo Die kirchlichen Geräilw (Altar, 
Kanzel, Saeramentshaus, Taufstein, 
4a:
        

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