Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Klassischer Bilderschatz
Person:
Reber, Franz/von Bayersdorfer, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1989398
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1992252
ERLÄUTERUN GEN 
ZU 
1381 
1386: 
1381 
DZEVZCÄI BOMÄS. f" 1.7175. Allzzzlvfcrliizzdixrba Srlnzlv. Dia An- 
lli'lzlziv_g' der jnönzlgru. 
Vor der als Stallgebiiude benutzten romanischen Ruine 
sitzt Maria mit dem Christkinde auf dem Schosse. Vor ihr 
kniet der älteste der drei Könige mit gefalteten Händen, 
während der zweite der Könige dem h. Joseph ein Prunk- 
gefäss reicht, um es neben das bereits auf dem runden Tischchen 
stehende Krystallgefäss des ersten zu stellen, und der dritte 
mit dem Goldpokal erst die Stufen emporsteigt. Hinter dem 
letzteren das Gefolge, hinter Maria eine Dienerin. Mittel- 
bild eines kleinen Triptychons aus der Hauskapelle der Familie 
Snoy in Mecheln. Mit der Boisseree-Sammlung in den Haus- 
besitz der bayerischen Königsfamilie gelangt. Pinakothek zu 
München. 
     
offenes Buch auf dem Schoss und den Schreibstift in der 
Hand haltend. Er trägt ein langes graues ärmelloses Ober- 
kleid über dem in den Aermeln sichtbar werdenden, violetten, 
grüngefütterten Unterkleid und hat neben sich einerseits eine 
rötlichgrüne Decke, anderseits eine Schärpe, Reisetasche, 
Bücher und ein zweihändiges Schwert. Bezeichnet auf dem 
Papier, auf das er seinen rechten Arm stützt: Rembrand fecit, 
auf der Bank unterhalb: R. f. 1627. Aus der Sammlung 
Schönborn in Pommersfelden 1867 in das k. Museum der 
bildenden Künste zu Stuttgart gelangt. 
     
1385 
Yoseßlz Vzvfen. 1657-1735. Fnlnzöxixclzz Szlzzzlu. ßmrmy 
Fänelunx. 
1382 
Martin Sckongauezc  Obßrrüvztsrlzc sz-lluzu. 
Die Gulvurt Christi. 
Maria in hochrotem Kleid und Mantel sitzt vor dem Stalle 
auf einer Rasenbank und reicht dem auf ihrem Schoss ruhenden 
nackten Kinde eine Blume. An dem ruinosen Schuppen steht 
der h. Joseph vor den beiden Tieren. Links Ausblick auf 
eine bergige Landschaft mit weiclender Schafherde, Aus der 
Mannheimer Galerie. Pinakothek zu München. 
     
Fenelon, Frangois de Salignac de la Motte, geb. 1681 zu 
Fänelon, 1675 Geistlicher in S. Sulpice zu Paris, 1686 mit 
der Hugenottenbekehrung beauftragt, seit 1689 Erzieher der 
Enkel Ludwig XIV" 1695 Erzbischof von Cambray, gest. 
daselbst 1715, durch seine schriftstellerische "Fhätigkeit in 
den weitesten Kreisen bekannt, erscheint hier bereits als Erz? 
bischof in der violettseidenen Mozett über dem Chorhemd 
und dem goldenen Kreuz an einer Schnur unter den Baffen. 
Aus der Sammlung des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern. 
Pinakothek in München. 
    
1383 
147137714; de] Sarlo, 1486_I531. Flaruzzzzäzisrllc Schule. Die 
lzviligre Fanzilic. 
Maria sitzt vor einer Baumgruppe am Boden, das etwa 
vierjährige Kind mit beiden Händen auf dem Schoss haltend. 
Links lehnt der h. Joseph, das Haupt auf die Linke stützend. 
Aus der Spätzeit des Meisters (um I526[7). Kopien in 
Madrid und in der Sammlung Westminster zu London. 
Galerie Barberini in Rom. 
Holz. Lebensgrosse Figuren. 
1386 
Anion Rafßael fllkngs, 1728-1779. Dvutxcäß Szllzzlc. 
Dm Cfrfuil da: Paria". 
1'384 
Remörandzf Harmmsz van  1666-1669, 1161- 
ländisrliu Scluzlz. Paulus im Gqfärgqnis. 
Der weissbärtige Apostel sitzt, das Kinn sinnend auf die 
Rechte gestützt, auf einer Bank seines Gefängnisses, ein 
Der Sohn des Priamos, nackt bis auf die über die linke 
Schulter gehängte rote Chlamis und die phrygische Mütze, 
sitzt, auf den Hirtenstab gestützt, unter einer Baumgruppe und 
reicht der ihm nächstehenden Venus, an welche sich Amor 
schmiegt, den goldenen Apfel. Daneben steht stolz Iuno, 
durch das Diadem und den Pfau charakterisiert, weiterhin 
von rückwärts gesehen Minerva, im Begriff, sich wieder zu 
bekleiden, den goldenen Helm, den Speer und den roten 
Mantel zu ihren Füssen. Vor Paris kauert ein Flussgott mit 
der Urne auf dem Boden. Aus dem Nachlass des Künstlers 
und erst von Schülerhand vollendet, in den Besitz der 
russischen Kaiserin Katharina II. gelangt. Ermitage zu 
St. Petersburg. 
    
        

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