Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Klassischer Bilderschatz
Person:
Reber, Franz/von Bayersdorfer, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1969780
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1970037
Kunstgeschichtliches 
Verzeichnis 
Torres nach Spanien und in den Besitz 
Philipp IV. xiach dem Escorial gelangt, 
befindet sich das Bild jetzt in der Galerie 
des Prado zu Madrid. Auf Leinwand 
übertragen 212: 158 cm. 
III. Nr. 357. Die heilige Familie mit 
dem h]. Joseph ohne Bart. Galerie 
der Eremitage in St. Petersburg. Auf 
Leinwand übertragen 73  57 cm. 
III. Nr. 399. Die Madonna Aldo- 
b r a n d i n i. Kniestück. Nationalgalerie 
zu London. Holz 55:45 cm. 
IV. Nr. 567. Madonna della Sedia. 
Galerie Pitti in Florenz. Holz. Rund- 
bild, 7I cm Durchmesser. 
IV. Nr. 537. Die Heimsuchung. Galerie 
des Prado zu Madrid. Holz auf Leinwand 
übertragen. 200  145 cm. 
I. Nr. 27. Die Madonna della Tenda. 
Pinakothek zu München. Holz 68  55 cm. 
I. Nr. 14.3. Die Madonna mit de m 
Diad em. Louvre in Paris. Holz 68  74cm. 
169  114 cm. 
II. Nr. 147. Die Sixtinische Madonna, 
gemalt um 1515 für die Kirche S. Sisto 
in Piacenza, seit 1753 in der Galerie zu 
Dresden. Leinwand 265: 196 cm. 
II. Nr. 236. Bildnis des Grafen Casti- 
glione, gemalt um 1515, aus der 
Sammlung Mazarin in den Louvre ge- 
langt. AufLeinWand übertragen 82:67 cm. 
IV. Nr. 548. Bildnis des P a p s t e s 
Leo X., gemalt zwischen 1517 und 1519. 
Galerie Pitti in Florenz. Holz 155  119 cm. 
Schule von Parma. 
Antonio Allegri, genanntßorreggio, geb. 
zu Coneggio 1494, Schüler des Ant. Barto- 
lotti und des Franc. Bianchi, thätig in 
Parma, gest. zu Correggio den 5. März 1534. 
I. Nr. 137. Die Madonna des hl. Se- 
bastian. Das Bild wurde 1525 von der 
Schützengilde des hl. Sebastian zu Modeua. 
für eine Chorkapelle des dortigen Doms 
bestellt. Galerie Dresden, Holz 2652161 cm. 
IV. Nr. 434. Die heilige Nacht. 1522 
bis 1528 für S. Prospero zu Reggio ge- 
malt, _jetzt in der Galerie zu Dresden. 
Holz 256: 188 cm. 
IV, Nr. 495. Madonna mit Engeln, 
Galerie der Uflizien in Florenz. Holz. 
Kölmsche Schule des 16.jahrh_ 
Meister des Todes der Maria, thätig 
um l51o_I530. 
I. Nr. 16. Der Tod Mariens. Mittel- 
bild des um X523 auf den sog. Toxal 
in S. Maria im Capitol zu Köln von vier 
Kölner Familien gestifteten Altars. Pina- 
kothek zu München. Holz 127  154. cm. 
Bartholnmeus Bruyn, geb. 1493 zu 
Köln, Nachfolger des Meisters vom Tod 
der Maria, gest. in Köln 155617. 
IV. Nr. 496. Bildnis einer Dame mit 
ihrem Kinde. Eremitage zu St. Peters- 
burg. Holz 77:47 cm. 
N eapolltanlsche Schule. 
Luca Giordano, gen. Fapresto, geb. zu 
Neapel ca. 1632, Schüler des G. Ribera, 
dann Gehilfe des Pietro da Cortona, und 
endlich beeinflusst von der Art des Paolo 
Veronese, thätig in Neapel und später in 
Madrid, gest. 1705 in Neapel, 
IV. Nr.479. Die Madonna del Rosario. 
Museum zu Neapel. Leinwand. 
N iederrheinische Schule. 
Unbekannter Meister, thätig um 1500. 
I. Nr. 115. Der Tod Mariä. Galerie 
zu Darmstadt. Holz 84:84 cm. 
Mittelrheinische Schule. 
Sebastiano di Francesco Luciano gen. 
Seh. dßl Piomhn, geb. zu Venedig um 1485, 
Schüler des Giov. Bellini, beeinHusst von 
Giorgione, thätig in Venedig und Rom, 
gest, zu Rom am 21. Juni 1547. 
III. Nr. 295. Bildnis einer Dame. 
Brustbild. Bezeichnet mit dem Datum 1 512. 
Bis jetzt als Porträt der Fornarina oder 
als das der Beatrix von Ferrara dem 
Raphael zugeschrieben, dessen Namen 
es schon 1589 trägt, befindet sich des 
Bild in der Galerie der Uftizien. Holz. 
Lebensgrösse. 
Giulio Romano (Giulio Gianuzzi), geb. 
I498[9 in Rom, Schüler und Gehilfe des 
Raffael, dessen Vatikanische Werke er mit 
Penni vollendete. Seit 1523 in Mantua 
thätig, starb er daselbst den 1. Nov. 1546. 
I. Nr. 21. Die hl. Jungfrau mit dem 
Jesuskind und Johannes. Eremi- 
tage in St. Petersburg. Leinw. 87:67 cm. 
Michel-Angelo Merisi gen. Garavaggio, 
geb. zu Caravaggio 1569, Schüler des Cav. 
dQ-Xrpino in Rom, thätig in Venedig, Rom 
und Neapel, gest. zu Porto Ercole 1609. 
III. Nr, 358 Die Lautenspieleriir 
Galerie Liechtenstein in Wien. Leinwand 
144: 130 cm. 
Giovanni Battista Salvi, gen. Sasso- 
ferrato, geb. zu Sassoferrato 11. Juli 1005. 
Schüler seines Vaters Tarq. Salvi, dann 
in Rom nach Raffael, Domenichino und 
G. Reni gebildet, thätig meist in Rom, 
gest, daselbst S. April 1685. 
IV. Nr. 5I5. Die Geburt Christi. 
Museum zu Neapel. Leinwand. 
Carlo Maratta (Maratti), geb. zu Came- 
rano in der Mark Ancona am 13. Mai 1625, 
Schüler des Andrea Sacchi in Rom, beein- 
Husst durch die Werke Raphaels und durch 
die Carraccis, thätig in Rom, gest. daselbst 
am 15. Dez. 1719. 
III. Nr. 366. Bathseba. Galerie Liechten- 
stein in Wien. Leinwand 267: 196 cm. 
Unbekannter Meister um l400. 
I. Nr. 49. Maria mit der heiligen 
Sippe und den Heiligen Servatius, 
Agnes, Barbara und Dorothea. 
Altarbild aus der Kirche zu Ortenberg 
in Oberhessen. Galerie zu Darmstadt. 
Holz S5  167 cm. 
Unbekannter Meister. 
II. Nr. 217. Die Heiligen: Ottilia, Bar- 
bara, Agatha und Walpurga. Aus 
der Abtei Seligenstadt in Hessen in 
die Galerie zu Darmstadt gelangt. Holz, 
Goldgrund 134: 176 cm. 
Altkölnische Schule. 
Meister Wilhelm von Köln (vielleicht 
Wilhelm von Herle) thätig in Köln um 1400. 
II. Nr. 247. Christus am Kreuz mit 
Maria und Johannes und vier 
Stifterfiguren. Auf den Seitenteilen 
acht Heiligengestnlten. Unten die In- 
schrift: hanc tabulam {ieri fecerunt dis- 
creti viri henricus de cassel et conradus 
rost de cassel pro salute animae quondam 
Johannis rost de cassel ac aleidis eius 
uxoris, quorum animae per misericordiam 
dei requiescant in pace amen. Das 
Wappen oben rechts ist das der Familie 
de Kassel, jene links der Familie Klein- 
gedanc, beide aus Köln. Galerie in 
Darmstadt. Holz, Goldgrund 168: 191 cm. 
Stephan Lochner, Maler des bald nach 
1426 entstandenen Kölner Dombildes, 
thätig zu Köln und gestorben daselbst 1451. 
I.Nr.61.DieDarbringungimTempel: 
bezeichnet 1447. Galerie zu Darmstadt. 
Holz 136: 122 cm. 
Meister der Lyversbergfsehen Passion 
(um 14.60). 
IV. Nr. 5l l. Tod Mariä. Boisseree- 
Sammlung. Germanisches Museum in 
Nürnberg. Holz, Goldgrund 91:77 cm. 
Meister der heiligen Sippe (um 1490). 
IV. Nr. 499. Kreuzigung Christi. Im 
Hintergrunde der Fall unter dem Kreuze, 
Veronica, Simon von Cyrene, Palmsonn- 
tag, Auferstehung, Gang nach Emaus 
und Noli me tangere. Germ. Museum in 
Nürnberg. Holz 74; 63 cm, 
Oberdeutsche Schulen. 
Hans Pleydenwurf, thätig zu Nürnberg 
nachweislich zwischen 1450 und 1470, 
Vorgänger und Lehrer Wohlgemuts, gest. 
vor 1472. 
III. Nr. 350. Kreuzigung Christi. 
Vorne der knieende Stifter, Canonicus 
Schönborn von Würzburg. Aus der 
Zu-Rbeinschen Sammlung in Würzburg 
vom Germanischen Museum in Nürnberg 
erworben. Holz 170: 170 cm. 
LI. Nr. 391. Kreuzabnahme. Flügel- 
bild eines für die Kreuzkirche in Breslau 
gemalten Altars. Privatbesitz in Paris. 
Holz. 
III. Nr. 398. Kreuzigung Christi. 
Aus der Burg von Nürnberg 1810 nach 
Bamberg, und von da in die Pinakothek 
zu München gelangt. Holz 190: 181 cm. 
Martin Schongauer, auch Martin Schön 
genannt, geboren um 1450 als Sohn des 
seit 1445 in Kolmar sesshaften Augsburger 
Goldschmieds Kaspar Schongauer, beein- 
Husst von Rogier van der Weyden, thätig 
vornehmlich zu Kolmar, gest. zu Breisach 
vor dem 9. Juni 1491. 
I. Nr. 56. Madonna im Rosenhag, 
gemalt 1473. Stiftskirche zu Kolmar, 
Holz, Lebensgrösse. 
III. Nr. 332. Madonna im Rosenhag, 
Sammlung Sepp in München. Holz, 
kleine Figuren. 
II. Nr. 223. Maria mit dem Leich- 
nam Christi. Werkstattbild. Galerie 
zu Darmstadt. Holz 111  76 cm. 
Bartholome Zeitblom von Ulm, Schüler 
des Hans Schühlein, thätig in Ulm und in 
dortigen Urkunden von 1484-1518 er- 
wähnt. 
IV. Nr. 566. Beweinung Christi. Aus 
dem Kloster Wengen zu Ulm, bis 1881 
in der Pinakothek zu München, jetzt 
im Gerrn. Museum zu Nürnberg. Holz 
176: 162 cm. 
Hans Holhein der Ältere, geb. zu Augs- 
burg angeblich um 1460, gebildet unter 
dem Einflusse des Bartholomaeus Zeitblom, 
gest. in Augsburg 1524.. 
III. Nr. 404. Madonna auf dem 
Throne das Christkind an sich 
druckend, beiderseits je ein Engel. 
Oben in den Ecken die Wappen der 
Gossenbrot und Eggenberger. Bezeichnet 
Hans Holbon 1499. Germanisches Mu- 
seum in Nürnberg. Holz 46  42 cm. 
III. Nr. 422. In der oberen Hälfte der 
hl. Wilibald, die hl. Lucia, die 
hl. Katharina. In Renaissancenischen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.