Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Klassischer Bilderschatz
Person:
Reber, Franz/von Bayersdorfer, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1969780
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1970023
Kunstgeschichtliches Verzeichnis 
II. Nr. 145. Die Anbetung der 
Könige. 1423 als eine Stiftung 
von Palla Strozzi für die Kirche S. Tri- 
nitä in Florenz vollendet, wie auch die 
Inschrift: Opus Gentilis de Fabriano  
MCCCCXXIII. Mensis Maii u. s. w. be- 
sagt. Jetzt in der Galerie der Akademie 
von Florenz. Holz. Goldgrund 300: 
282 cm. 
Umbrischc Schule. 
Gigygnni Santi , geb. zu Colbordolo 
zwischen Pesaro und Urbino um 1435, ge- 
bildet unter dem Einiiusse von Pier della 
Francesca und des Melozzo da Forli, thätig 
zu Urbino und Umgegend, gest. zu Urbino 
am 1. August 14.94. 
II. Nr. 182. Madonna in trono mit 
den Heiligen Johannes Bapt. und Michael 
rechts, den Heiligen Stephan und Sophia 
links. Bezeichnet: Gradarie spectanda 
fuit impensa et industria viri d. Dominici 
de Domenicis vicarii anno Domini 
MCCCCLXXXIIII die X. Aprilis Joannes 
San. Urb. pinxit. Aus der Pfarrkirche 
Gradara in den Municipalpalast daselbst 
gelangt. Holz, lebensgrosse Figuren. 
II. Nr. 206. Madonna in trono mit 
vier Heiligen, Johannes Bapt. und Francis- 
cus von Assisi links, Sebastian und Hie- 
ronymus rechts. In einer Glorie darüber 
Gott Vater. Vorne rechts der Stifter Gasp. 
Buffi mit Frau und Sohn, welcher es 
1489 für S. Francesco in Urbino malen 
liess. jetzt im Palazzo ducale zu Urbino. 
Holz, lebensgrosse Figuren. 
Pietro Perugino (Pietro Vanucci, genannt 
Perugino), geb. 1446 zu Citta della Pieve, 
Schüler des A. Verrocchio in Florenz, thätig 
zu Florenz, Perugia und anderwärts, gest. 
zu Castello di Fontignano 1524. 
I. Nr. S. Christus am Kreuz mit 
Heiligen. Fresco in S. Maria Mad- 
dalena dei Pazzi in Florenz. 
I. Nr. 58. Die hl. Jungfrau erscheint 
d e m hl. B e r n h ar d. Pinakothek in 
München. Holz 173  165. 
II. Nr. 207. Himmelfahrt Mariä. Ma- 
donna in einer Mandorla unter Engeln 
schwebend, darüber Gott Vater, unten 
vier Heilige stehend, von links nach 
rechts: Bernardo degli Uberti, Giovanni 
Gualberto, Benedikt und Michael. Be- 
zeichnet Petrus Perusinus pinxit. A. D. 
MCCCC. Aus der Klosterkirche von 
Vallombrosa. in die Akademie von Florenz 
gelangt. Holz 285 ;a.39 cm. 
II. Nr. 218. Allegorie auf die Stärke 
und Mässigung, gemalt 1501. Oben 
die beiden bezüglichen Figuren, unten 
die 6 Gestalten (von links nach rechts) 
des L. Sicinius, Leonidas und Hor. Cocles 
(Tapferkeit), P. Scipio, Pericles, Q. Cin- 
cinnatus (Mässigung). Fresko im Cambio 
zu Perugia. 
III. Nr. 337. Der gekreuzigte Hei- 
land von vier männlichen und 
öiner weiblichen Heiligen 
11 m g e b e n. In der Calza zu Florenz. 
Holz. Lebensgross. 
Unbekannter umbrischer Meister. 
III. Nr. 3,61. Maria mit Kin d. Halb- 
flugut in einer von Engelsköpfen um- 
Eauänten hlandorla. Nationalgalerie in 
u a-Pest- Dieses 111 vielen Repliken vor- 
kommende 311d: wird traditionell einem 
Maler Ingegno zugeschrieben, Hol; 
Altere Bologneser Schule. 
Vitale da Bologna, nachweisbar zwischen 
1320 und 134.5. 
II. Nr. 157. Madonna in trono mit zwei 
Engeln und dem Stifter. Bezeichnet: 
Vitalis de Bononia fecit MCCCXX. Hoc 
opus fecit fleri Domina Plaxia p. aia 
magistri Johannis de Plaxecia. Holz 
136  IOO cm. 
Francesco Francia (Francesco Raibo- 
lini), geboren zu Bologna I4 50, ursprünglich 
Goldschmied und bis an seinen Tod Münz- 
meister, erst der Bentivogli, dann des Papstes 
Julius II. und endlich der Stadt, als Maler 
gebildet bei Fr. Cossa und nach Lor. Costa 
und Perugino. Er starb zu Bologna am 
5. Jan. 1517. 
II. Nr. 243. Anbetung des Christ- 
kin d e s. Zur Linken der knieende 
Stifter imjohanniterkleide mit einem Engel 
und den Heiligen Joseph und Franciscus, 
zur Rechten der hl. Rochus, ein Engel 
und der hl. Augustin. BezeichnetPictorum 
cura opus mensibus duobus consurnatnm 
Antonius Galeaz. Iv- II. Bentivoli fil. 
Virgini dicavit. Gemalt 14.99. Aus der 
Kirche S. Maria della Misericordia in 
Bologna in die Pinakothek daselbst ge- 
langt. Holz 225  184. cm. 
II Nr. 183. Vermählung der hl_ Cäcilia, 
gemalt um 1508. Fresko im Oratorium 
von S. Cecilia in Bologna. 
I. Nr. I4. Die hl. Jungfrau mit dem 
Kinde. Bezeichnet F. Francia. Ere- 
mitage zu St. Petersburg. Holz 62  4.8 crn. 
Bologneser Schule der Carracci 
Guido Rßni, geb. zu Calvenzano bei 
Bologna 4. Nov. 1575, Schüler des Dion. 
Calvaert und (seit 1595) des Lodovico 
Carraeci in Bologna, in Rom von Cara- 
vaggio beeinflusst. Thälig in Bologna und 
Rom, gestorben zu Bolognaclen l8.Aug. I 642. 
I. Nr. 34. Die hl. Jungfrau auf dem 
Stuhle. Museum des Prado in Madrid. 
Leinwand 212: 137 cm. 
I. Nr. 52. Bildnis eines Mädchens. 
Eremitage zu St. Petersburg. Leinwand 
67 c 50 cm. 
I. Nr. 59. Aurora. Fresko im Casino des 
Palazzo Rospigliosi. 
IV. Nr. 532. Himmelfahrt Mariae. 
Pinakothek in München. Auf Seide. 
290: 204 cm. 
Giovanfrancesco Guercino (Giovanfranc. 
Barbieri), geb. 8. Februar 159! zu Cento 
im Gebiet von Ferrara, gebildet bei Bart. 
Bertozzi und Ben. Gennari, dann in Bologna 
bei P. Zagnoni, Nachahmer des Lod. 
Carracci, thätig in Bologna und Rom, gest. 
zu Bologna am 22. Dezember 1666. 
II. Nr. 216. Die Aurora. Deckenfresko 
in der Villa Ludovisi in Rom. 
Römische Schule. 
Michel Angelo Buonarotti, geb. den 
6. März 14.75 zu Castel Caprese bei Arezzo, 
Schüler des Dom. Ghirlandajo, dann der 
Bildhauerkunst obliegend. In beiden Künsten 
teils in Rom, teils in Florenz thätig und 
auch als Architekt beschäftigt, starb er in 
Rom am I7. Febr. 1564. 
I. Nr. 124. Die Grablegung, unvoll- 
endet. Nationalgalerie zu London. Holz 
170: 155 cm. 
IV_ Nr. 447. Madonna mit demlesus- 
kinde, dem hl. Johannes und Engeln. 
Nationalgalerie in London. Holz 105: 
75 cm. 
III. Nr. 309. Die heilige Familie. 
Für den Florentiner Angelo Doni um 1505 
gemalt, jetzt in der Galerie der Uffizien 
zu Florenz. Holz. Rundbild, Lebens- 
grösse. 
I. Nr. 46. Die delphische Sibylle. 
Fresko in der Capella Sistina des Vatikan. 
I. Nr. 70. Die erythräische Sibylle. 
Fresko ebenda. 
II. Nr. 236. Die libysche Sibylle. 
Fresko ebenda. 
III. Nr. 315. Die cumäische Sibylle. 
Fresko ebenda. 
III. Nr. 339. Der Prophet Zacharias. 
F resko ebenda. 
III. Nr. 395. Der Prophet Daniel. 
Fesko ebenda. 
II. Nr. 250. Die Erschaffung der Eva. 
Fresko am Gewölbespiegel der Capella 
Sistina des Vatikan. 
II. Nr. 267. Pfeilerfigu r. Fresko der 
sixtinischen Kapelle des Vatikan. 
III. Nr. 370. Pfeiler fi gu r. Fresko ebenda. 
III. Nr. 382. Pfeile r flgu r. Fresko ebenda. 
III. Nr. 400. Pfeiler figur. Fresko ebenda. 
III. Nr. 405 Pfeilerfigur. Fresko ebenda. 
IV. Nr, 465. P fe il e rfi gu r. Fresko ebenda. 
IV, Nr. 472. P feile rfigur. Fresko ebenda. 
IV, Nr. 483. Pfeil e r fi gu r. Fresko ebenda. 
IV. Nr. 489_ P fe i l erfigur. Fresko ebenda. 
Raffaello Santi (Sanzio), geb. zu Urbino 
am 6. April 1483 als der Sohn des Malers 
Giov. Santi, erst Schüler seines Vaters und 
wahrscheinlich des Timoteo Viti in Urbino, 
dann des P. Perugino in Perugia, thätig 
in Florenz und Rom, in welch letzterer 
Stadt er am 6. April 1520 starb. 
II. Nr. 254. Apollo und Marsyas. Ge- 
malt um 1502. Galerie des Louvre. 
Holz 38  27 cm. 
I. Nr. 116, Die Vermählung Mariä. 
Galerie der Brera in Mailand. Holz 
169: 114 cm. 
I.Nr.5o. Bildnis eines jungen Mannes. 
Nationalgalerie in Budapest. Holz. 
III. Nr. 302. Selbstbildnis. Galerie der 
Utfizien in Florenz. Holz. Lebensgrösse. 
I. Nr. 105. Die Madonna del Car- 
d elli no , gemalt 1506 für Lorenzo 
Nasi. Galerie der Uflizien in Florenz. 
Holz 90: 75 cm. 
III. Nr. 393. Die heilige Familie 
mit dem Lamme. Am Gewandsaume 
Mariens bezeichnet: Raph. Urbinas. 
MDVII. Galerie des Prado. 29  2x cm. 
I. Nr. 62. Die Madonna aus dem 
Ha use T e m pi. Pinakothek zu München. 
Holz 77 : 53 cm. 
I. Nr. 92. Die Madonna aus dem 
Hause Alba. Eremitage zu St. Petersv 
burg. Leinwand 95 Dchm. 
I. Nr. 97, Die Madonna aus dem 
Hause Colonna. K. Museen zu 
Berlin. Holz 73  57 cm. 
II. Nr. 243. Madonna Bridgewater. 
Gemalt um 1508. Aus der Sammlung 
Orleans in die Galerie Bridgewater in 
London gelangt. Auf Leinwand über- 
tragen 70: 60 cm. 
IV. Nr. 56lj2_ La Disputa del Sacra- 
mento. Fresko der Stanza della Segna- 
tura des Vatikan. 
IV. Nr. 563I4. Die Schule von Athen. 
F resko ebenda. 
IV. Nr. 56Ü. D e r P a r n a s s. Fresko 
ebenda. 
IV, Nr. 559. Vorsicht, Stärke und 
Mässigung. Allegorie auf die Rechts- 
pflege. Fresko ebenda. 
III. Nr. 333. Die Madonna del Pesce. 
Durch den Herzog von Medina de las
        

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