Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Klassischer Bilderschatz
Person:
Reber, Franz/von Bayersdorfer, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1969780
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1969990
Kunstgeschichtliches Verzeichnis 
Kind zum Leben. Aus S. Zanobi in Florenz 
in die Galerie der Uffizien gelangt. Holz, 
lebensgrosse Figuren. 
Agnolo Bronzlno (Agnolo di Cosimo), 
geb. zu Monticelli bei Florenz am 23. Nov. 
1502, Schüler des Raffaelino de] Garbo 
und des Jacopo da Puntormo in Florenz, 
weitergebildet an den Werken des Michel- 
angelo, thätig in Florenz, gest. daselbst 
am 23. Nov. 1572. 
II. Nr. 251. Anbetung der Hirten. 
Nationalgalerie in Pest. Holz. 
III. Nr. 374- Bildnis der Lucrezia 
de' Pucci. Galerie der Uffizien. Holz. 
Lebensgrösse. 
Alt-Sienesische Schule. 
Simone Martini, geboren um 1284 zu 
Siena, gebildet unter dem Einflusse des 
Duccio di Buoninsegna, thätig meist in Siena 
und in den fünf letzten Jahren seines Lebens 
am päpstlichen Hofe zu Avignon. Er starb 
zu Avignon im Juli 1344. 
II. Nr. 241. Der heilige Martin wird 
vom Kaiser Justinian mit dem 
Schwert umgürtet. Fresko in der 
Martinskapelle der Unterkirche zu Assisi. 
III. Nr. 325. Der Traum des heiligen 
Martin. Fresko in derselben Kapelle. 
Llpp0 Memmi, geboren zu Siena, ge- 
bildet unter dem Einflusse seines Schwagers 
Simone Martini, als dessen Gehilfe er lange 
Zeit arbeitete, thätig meist in Siena, ge- 
storben daselbst i.  1356. 
II. Nr. 187. Madonna in trono um- 
geb en von Heiligen. Bezeichnet: 
Lippus Memi de Senis me pinsit MCCCXVII. 
Das Bild wurde 1467 von Benozzo Goz- 
zoli restauriert. Fresko im Municipal- 
palast zu S. Gimignano. 
III. Nr. 349. Die Verkündigung. 
Nach der Inschrift unterhalb der Gruppe: 
xSymon. Martini. et Lippus. Memmi. de. 
Senis. me. pinxerunt. anno. domini 
M.CCCXXXIII.( von Simone Martini und 
Lippo Memmi i. I. 1333 gemeinschaftlich 
gemalt. Aus dem Dom zu Siena in die 
Kirche S. Ansano in Castelvecchio und 
von da in die Galerie der Uffizien ge- 
langt. Holz. Goldgrund. Lebensgrosse 
Figuren. 
Pietrn L0 renzetti (Petruccio di Lorenzo), 
nachweisbar thätig in Siena von 1305 bis 
1348, Schüler des Duccio di Buoninsegna, 
ausgebildet unter dem Einflusse des Simone 
Martini. 
I. Nr. 133. Kreuzabnahme. Fresko 
in der Unterkirche von S. Francesco in 
Assisi. 
IV. Nr. 446, Bildnis des Federigo 
da Montefeltre, Herzogs von Urbino. 
Brustbild. Galerie der Uffizien. Holz. 
IV. Nr. 445. Bildnis der Battista 
Sforza, Gemahlin des vorigen. Brust- 
bild. Galerie der Ufiizien. Holz. 
IV. Nr. 45l. Triumphwagen des 
Herzogs Federigo von Urbino mit 
der Unterschrift: clarus insigni vehitur 
triumpho  quem parem summis ducibus 
perhennis  fama virtutum celebrat de- 
Center  sceptra tenentem. Rückseite zu 
Nr. 446. 
IV. Nr. 452. Triumphwagen der Her- 
zogin Battista von Urbino mit der 
Unterschrift: Quemodum rebus tenuit 
secundis  conjugis magni decorata rerum  
laude gestaruln volitat per ora  cuncta 
virorurn. Rückseite zu Nr. 44.5. 
Lußa Signorelli (Luca d'Egidio da Ven- 
tura, kurzweg auch Luca da Cortona. ge- 
nannt), geboren zu Cortona wahrscheinlich 
1441, Schüler des Fiorenzo di Lorenzo in 
Perugia und des Pier della Francesca inArezzo, 
dann unter dem Einflüsse der Florentini- 
sehen Kunst stehend. Thätig vornehmlich 
zu Cortona, Rom, Siena und Orvieto, starb 
er zu Cortona 1523. 
I. Nr. 93, Die Verdammten, gemalt 
um 1500. Fresko im Dom zu Orvieto. 
I. Nr. 128. Die Seligen, gemalt um 
1500. Fresko im Dom zu Orvieto. 
II. Nr. 230. Vernichtung der Gott- 
losen (linke Hälfte) gemalt um 1500. 
Fresko im Dom zu Orvieto. 
II. Nr. 231. Vernichtung der Gott- 
losen (rechte Hälfte). Ebenda. 
III. Nr. 320. Begrüssung der Aus- 
erwählten (linke Hälfte). Ebenda. 
MBIUZZO da FOFII (Melozzo Ambrosi P), 
geb. zu Forli (8. Juni?) 1438, Schüler des 
Ansuino da. Forli und vielleicht des Pier 
della Francesca, dessen Einfluss er wenig- 
stens seine Kunstrichtung verdankt. Thätig 
in Forli, Rom, Loreto und Urbino, starb 
er zu Forli am 8. Nov. 14.94. 
II. Nr. 272. Die Rhetorik. Von der 
thronenden Rhetorica empfängt der vor 
ihr als Cicero oder Quintilian kniende 
Bernardino Ubaldini (P) ein Buch. Ge- 
malt um 1475 für die Libreria des Pa- 
lastes zu Urbino. Jetzt in der National- 
galerie zu London. Holz 150: 110 cm. 
II. Nr. 278. Die Musik. Vor der thro- 
nenden Musica kniet als Boethius (Re- 
präsentant der Musik im Mittelalter) 
Costanzo Sforza von Pesaro. Herkunft, 
Aufstellungsort, Material und Grösse wie 
vorstehend. 
Margg Palmgzzanu (Marco die Antonio 
Palmezzano), geb. zu Forli um 1456, 
Schüler des Melozzo da Forli, thätig meist 
zu Forli, noch nachweisbar im Jahre 1537. 
II. Nr. 195. Das Wunder des heil. 
Iakobus, welcher zwei tote Hähne 
wieder zum Leben erweckt. Gemalt 
nach der (undeutlichen) Inschrift 1505 
oder 1510. Fresko in S. Biagio e Giro- 
lamo zu Forli. 
IV. Nr. 531. Madonna thronend, 
zur Rechten stehen St. Franciscus von 
Assissi und St. Petrus, zur Linken St. 
Antonius Eremita. und St. Paulus. Be- 
zeichnet Marchus palmezanus pictor forc- 
liuiensis faciebat und MCCCCCXIII. Pina- 
kothek zu München. Holz 244: 222 cm. 
Schüler des Franc. Squarcione, ausgebildet 
unter dem EinI-lusse der Werke des Dona- 
tello und der Antike, thätig vornehmlich 
in Padua und Mantua, gestorben zu Mantua 
den 13. September 1506. 
I. Nr. 136. Der heilige Jakobus vor 
dem Statthalter. Fresko gemalt um 
1450, in der Capella degli Eremitani in 
Padua. 
II. Nr. 211. Der gefangene Apostel 
Jakobus, zum Richtplatz geführt, 
segnet einen vor ihm knieenden 
Gläubigen. Gemalt nach 1448. Fresko 
in der Capella degli Eremitani zu Padua. 
III. Nr. 290. Kreuzigung Christi, 
Mittelteil der Predella des Altarwerkes 
von S. Zeno in Verona, gemalt um 
1459. Seit 1797 im Louvre zu Paris. 
Holz 67 : 93 cm. 
II. Nr. 158. Markgraf Lodovico Gon- 
zaga mit seiner Familie. Links der 
Markgraf auf einem Sessel, von einem 
Kämmerer eine Botschaft empfangend. 
In der Mitte ist seine Gemahlin Barbara 
von Hohenzollern mit ihrer Tochter, 
ringsum steht Gefolge. Gemalt 1474. 
Fresko in der Camera degli sposi im 
Stadtschloss (Castello di Corte) zu Mantua. 
II. Nr. 229. Empfang des jugend- 
lichen Kardinals Francesco Gon- 
zaga durch seinen Vater, den 
Markgrafen Lodovico von Mantua 
mit Gefolge. Im Hintergrunde Rom. 
Entstehungszeit und Ort, wie vorstehend. 
II. Nr. 266. Der Parnass. Mars und 
Venus stehen auf einem Felsen. Im 
Mittelgrund Reigen der 9 Musen, links 
der leierspielende Apollo, rechts Merkur 
mit dem Pegasus. Aus dem Studio der 
Markgräfin Isabella d'Este im Schloss 
zu Mantua in den Besitz Richelieus und 
von da in den Louvre gelangt. Lein- 
wand 160: 192 cm. 
III. Nr. 373. Der Sieg der Weisheit 
über die Laster. Minerva jagt die 
Personilikationen der Laster vor sich her 
in ein Gewässer. In der Luft erscheint 
eine Gruppe von drei allegorischen FL 
guren (Gerechtigkeit, Stärke und Mässi- 
gung). Herkunft und Aufstellungsort 
wie vorstehend. Leinwand 160: 192 cm. 
III. Nr. 344. Maria mit dem Christ- 
kind. Halbiigur. In dem gemalten 
Rahmen elf Engel mit den Leidenswerk- 
zeugen. Vielleicht identisch mit dem 
1493 in der Sammlung des Markgrafen 
von Ferrara befindlichen Bilde. Zuteilung 
an Mantegna nicht unbestritten. Vgl, 
Berliner Katalog von 1891. K. Museen 
in Berlin. Holz 79:67 cm. 
Umbro  Florentinische Schule. 
Alt-Venezianische Schule. 
Piero delta Francesca (Pietro diBene- 
detto dei Franceschi), geb. nach 1410 zu 
Borgo San Sepolcro. Schüler eines unbe- 
kannten Sienesen und dann von Domenico 
Veneziano beeinllusst, als dessen Gehilfe 
er kurze Zeit in Florenz arbeitete. Meist 
in Borgo San Sepolcro, zeitweise aber in 
Rimini, Rom, Arezzo, Urbino und Ferrara 
thätig, starb er I2. Okt. 1492. 
II. Nr. 138. Auferstehung Christi. 
Für den ehemaligen Konservatorenpalast, 
jetzt Monte Pio, in Borgo San Sepolcro 
gemalt, jetzt in der Stadtgalerie daselbst. 
Auf Holz. 
III. Nr. 319. Die Taufe Christi. 
Zur Linken drei Engel. Nationalgalerie 
zu London. Holz 160: IIO cm. 
Garlu criVelli, geboren zu Venedig 
zwischen 1430 und 1440, gebildet unter 
dem Einflusse der Schulen von Paclua und 
Murano, sowie des Gemile da Fabriano, 
thätig bis 14.93 in Venedig und den Marken. 
II. Nr. 224. Madonna in trono mit 
dem ]esuskind. Unten links ein klein 
gebildeter Donator. Bez. Opus Caroli 
Crivelli Veneti 1482. Galerie des Lateran, 
Rom. Holz. 
Paduanische Schule. 
Andrea Mantegna, Maler und Kupfer- 
stecher, geb. in der Nähe von Padua 1431, 
II. Nr. 271. Madon na in trono mit 
dem jesuskin d. Bez. Opus Caroli 
Crivelli Veneti N ationaLGalerie zu Pesth. 
Holz. 
IV, Nr. 524. Maria mit dem Jesus- 
kinde. Sammlung Lord Northbrook in 
London. Holz,
        

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