Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957335
86 
Neunte 
Vorlesung. 
Winkel an den Körper des Knochens an (Fig. 28). Der 
Winkel, den die Mittellinie des Halses mit der des Körpers. 
bildet, ist bei den einzelnen Personen in bestimmter Weise 
verschieden; beim Mann beträgt er ungefähr 135 Grad, beim 
 Weib ist seine Oeffnung geringer, d. h. 
 er nähert sich mehr dem rechten Winkel 
 von 90 Grad und das trägt zur Ver- 
 mehrung der Hüftbreite beim Weibe 
 bei; ausserdem nähert sich aber dieser 
tätig; Winkel bei beiden Geschlechtern mit. 
 zunehmendem Alter allmählich dem rech- 
 ten und wirkt so mit zur Verminderung 
1- "fll, der Körpergrösse bei alten Leuten.  
2  2 An der Vereinigungsstelle zwischen 
ill Schenkelhals und Schenkelkörper finden 
 wir zwei Knochenvorsprünge, von denen 
  der oben und aussen gelegene der grosse 
1  Rollhügel (Trochanter major) 
 (3, Fig. 28 und 8, Fig. 3x), der unten 
 und innen, in dem einspringenden Winkel 
 zwischen Hals und Körper gelegene, der 
Nßlitlsfi,  kleine Rollhügel heisst (Io,Fig.3I). 
 Der grosse Rollhügel ist dick, viereckig, 
  überragt den oberen Rand des Halses. 
 m und zeigt auf seiner äusseren und inneren 
Fig. 2a. Fläche, sowie an seinen Rändern zahl-- 
 Lgsgsgäjejistilleqlffliza reiche Eindrücke, die Ansatzstellen für 
Körper des Kiieeiieiie mit die Muskeln der Gesässgegend; der" 
äänätällrölsäeä swfifoiij; kleine Rollhügel dagegen ist von ge- 
dei; Iiiljlallfäif? 2:32:23 ringer Mächtigkeit, kegelförmig, und 
4 Unääzsdilif des dient nur dem Schenkelbeuger als 
Ansatzpunkt. 
Das Gelenk des Oberschenkels mit dem Hüftbein, das 
Hüftgelenk, wird durch den von der Gelenkpfanne all- 
seitig umschlossenen Gelenkkopf des Oberschenkels gebildet  
der Rand der Pfanne wird durch einen Faserknorpelring
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.