Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957323
Neunte 
Vorlesung. 
Inhalt. Der Oberschenkelknochen (Femur).  Sein oberes Enclstück, Kopf, 
Hals und Rollhügel.  Hüftgelenk.  Seine Bewegungen und deren 
Grenzen.  Querdurchmesser der Hüften und der Schultern beim Mann 
und Weib.  Aeussere Gestalt der Hüftgegend, besonders der Gegend 
des grossen Rollhügels. 
Der Femur, oder Oberschenkelknochen, ist ein 
langer Knochen, der mächtigste im ganzen Skelett, und be- 
steht, wie alle langen Knochen, aus einem Körper und zwei 
Endstücken (Fig. 28). Wir werden zuerst sein oberes End- 
stück betrachten, um uns über seine Gelenkverbindung mit 
dem Hüftbein zu unterrichten. 
Das 
obere 
Ende 
des 
Oberschenkelknochens 
besteht 
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einem durch einen Hals getragenen Kopf und zwei Roll- 
hügeln, die an der Vereinigungsstelle des Halses mit dem 
Körper des Knochens sitzen.  Der Kopf des Oberschenkel- 
knochens (5, Fig. 31) ist regelmässig rund und entspricht 
drei Vierteilen einer Kugel; seine runde Obertiäche ist nach 
innen gewandt, glatt und mit Knorpel überzogen mit Aus- 
nahme einer kleinen Grube (6, Fig. 31), die unterhalb ihrer 
Mitte liegt und einem im Inneren des Gelenkes verlaufenden 
Bande, dem runden Bande, als Ansatzpunkt dient.  
Der Hals des Oberschenkelknochens geht, in Gestalt eines 
VOn vorne nach hinten etwas abgeplatteten Cylinderabschnittes 
Von dem Grunde des Kopfes nach unten und aussen, und 
setzt sich in einem stumpfen, nach unten innen Offenen
        

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