Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957310
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Achte Vorlesung. 
dass das weibliche Becken in seinem unteren Abschnitt be- 
deutend weiter als das. männliche ist, erscheint es selbst- 
verständlich, dass wir alle Teile dieses unteren Abschnittes. 
in querer Richtung ausgedehnter, breiter beim Weibe als 
beim Mann "finden; so erscheint der Schambeinbogen, 
welcher oben durch die Schamfuge und zu beiden Seiten 
durch die absteigenden Schambeinäste begrenzt wird, beim 
Weibe sehr weit und niedrig und entspricht in seiner Form 
einem niedrigen Rundbogen, während derselbe beim Mann 
(vergl. Fig. 24 und 27, 3, 6, 6) schmal und hoch, fast drei- 
eckig ist, also einen Spitzbogen darstellt. Aus demselben 
Grunde stehen die Sitzbeinknorren beim Weib weiter aus- 
einander als beim Mann, und die verstopften Oeffnungen sind 
beim Weib breit und dreieckig, während sie beim Mann 
schmal und eiförmig gestaltet erscheinen.
        

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