Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957242
Achte Vorlesung. 
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vor sich hat, leicht zu unterrichten. Bei aufrechter Körper- 
stellung muss nämlich dieser Einschnitt, wie es die Fig. 23 zeigt, 
senkrecht nach unten gerichtet sein.  Unterhalb der Ge- 
lenkpfanne zeigt das Hüftbein eine grosse Oeffnung, die das 
verstopfte Loch (forainen obturatoriurn) genannt wird 
(22, Fig. 23), weil es durch eine Sehnenfaserschicht über- 
deckt und fast völlig geschlossen wird. Die Knochen, die 
Fig. 23. 
Rechtes Hüftbein, Anssenseite. 1, 1 Darmbeinkamm. 2 Vorderer, oberer Darmbein- 
Stachel. 3 Hinterer, oberer Darmbeinstachel. 4 Hintere halbkreisförmige Linie. 6 Vordere 
oder untere halbkreisförmige Linie. 7 Vorderer, unterer Darmbeinstachel. 11 Sitzbein- 
Stachel. 12 Grosser Hüftbeinausschnitt. 18, 14, 15 Gelenkpfanne. 16 Ihr nach unten 
gewandter Ausschnitt. 17 Schambeinstachel, 18 Wagerechter Schambeinast. 19 Körper 
und absteigender Ast des Schambeines. 20 Sitzbeinknorren. 22 Verstopftes Loch. 
diese Oeffnung umgeben, sind hinten der Tuber ischii, der 
Sitzbeinknorren, vorne und oben der wagerechte Scham- 
beinast (ramus horizontalis pubis), unten eine Knochen- 
Spange, die durch die Vereinigung des absteigenden Scham- 
beinastes und des aufsteigenden Sitzbeinastes gebildet wird. 
2. Die Innenseite des Hüftbeines zeigt oben die innere
        

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