Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957074
Siebente 
Vorlesung. 
Inhalt. Knochengerüst der Hand. I, Handwurzel (carpus). 8 Knochen 
in zwei übereinander liegenden Reihen.  Gelenk zwischen Speiche und 
Handwurzel.  Bewegungen der Handwurzel insgesamt. Formen der 
Handwurzel bei der Beugung. 2. Mittelhand (metacarpus). Gegen- 
seitige Länge der Mittelhandknochen. Gelenke zwischen Hnndwurzel 
und Mittelhand. Eigentiimlichkeilen des Danmengelenlaes. 3. Finger; die 
drei Fingerglieder, ihre Gelenke und Bewegungen.  Massverhäluxisse 
der oberen Gliedmassen. Klafter.  Die Hand als Körpermass. -Der 
Mittelfinger und der egyptische Kanon. 
Die Hand besteht aus drei Teilen, Handwurzel, Mittel- 
hand und Fingern; das Knochengerüst der Handwurzel wird 
Carpus genannt, das der Mittelhand Metacarpus; die 
Finger bestehen aus kurzen Gliedern, welche man Pha- 
langen nennt 
Obwohl die Handwurzel fast völlig unter Sehnen und 
Bandmassen, die über sie hinziehen, versteckt ist, müssen 
wir doch die Knochen, welche sie zusammensetzen, aufzählen 
und ihre Gelenkverbindung besprechen, um die Bewegungs- 
art dieses Teiles vom Knochengerüste verstehen zu können. 
Trotz ihrer geringen räumlichen Ausdehnung enthält die 
Handwurzel nicht weniger als acht in zwei Reihen über- 
einandergelagerter Knochen, von denen die obere, oder Un- 
terarmrpihe mit dem Unterarm, die untere oder Mittelhand- 
reihe mit der Mittelhand in Verbindung steht. Man püegt 
diese Knochen von der Speichenseite anfangend in der Rich- 
tung vom Daumen zum kleinen Finger aufzuzählen. Die 
vier Knochen der ersten Reihe sind das Schiffbein (os
        

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