Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956841
Vierte 
Vorlesung. 
37 
gräte nennen (10, 11, Fig. I1); diese erhebt sich allmäh- 
lich (je mehr sie sich dem Aussenrande, d. h. der Schulter 
nähert) immer mehr über die Grundiläche und verlängert 
sich endlich zu einer freistehenden Knochenplatte, welche 
den obersten äussersten Teil des u 
Schultergerüstes bildet und des-  f, "  
halb s ch u l t e r h ö he, A k r o- V  
m i 0 n (äzyv; Spitze, (6,440; Schul-   
ter) genannt wird (I 2, F ig. II). fQAiJV-I-ljl s 
An dem oberen vorderen Rand  W  n  
dieser Schulterhöhe befindet 41'- " 
sich die kleine längliche Ge-  2  
lenkfläche mittelst derer das    ß 
Schulterblatt lnit dem äusseren igi-iiilqi!Xvlxifilfiilliiß  
Ende des Schlüsselbeins in Ver-  
bindung steht. Oberhalb der  
Schultergräte liegt die Ober-  
grätengrube  unterhalb der- ' Fig. n. 
Selben die geräumigen-r Unter- Schulterblatt von hinten. 1 Obergräten- 
erätßngrubß (I und 1 Fig- Ill- älibilnegeilEiäiliffififiiiernielgiflii 
Die Vorderüäche des Schulter" EEÜEAZZTeifieiii"lielmiaiilfiällliiieiliil 
blattes ist gegen die Rippen dreiköpflgen Armmuskel.  e Gelenk- 
 grube. 7 Untere Ecke. 9 Innerer Rand. 
geflßhtet und deshalb an dem 10 u. 11 Schultergräte,.welche sich zur 
aufgestellten Skelett wenig SChmmhöhesägfgbzfgiiziffiß u Raben" 
sichtbar; da sie leicht vertieft 
ist, nennt man sie die Unterschulterblattgrube. 
Von den drei Rändern des Schulterblattes ist der obere 
Wagerecht verlaufende der kürzeste; der innere verläuft senk- 
recht, in gleicher Richtung wie die Reihe der Dornfortsätze, 
und der dritte, äussere geht schief von innen und unten 
nach aussen und oben. Ueber den inneren dünnen Rand haben 
Wir nichts weiter zu bemerken, der äussere ist dick und zeigt 
an seinem oberen Ende eine Rauhigkeit, welche dem langen. 
Kopf des dreiköpfigen Armmuskels zum Ansatzpunkt dient. 
Der obere Rand ist ausgezeichnet durch das Vorhandensein eines 
Fortsatzes an seinem äusseren Ende, welcher sich zuerst
        

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