Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1958605
Vorlesung. 
Zweiundzwanzigste 
213 
 die Wadenbeinmuskeln und werden 
 als langer und kurzer unterschieden. 
   Derl a n g eWad en b ein mu s k el (P e- 
  roneus longus) besteht aus einem 
19  13 am Wadenbeinköpfcheii entspringen- 
  den, verhältnismässig breiten und 
ä"  dicken Fleischbauch, der bis iii die 
  Mitte desUnterschenkels lierabreicht, 
 wo eine noch. Weit hinab von Muskel- 
 fasern begleitete Sehne zum Vor- 
 schein kommt. In dieser Höhe, d. h. 
 an dem mittleren Drittel der Aussen- 
 tläche des Wadenbeines (7, Fig. 60) 
   jxllil  entspringt der k u r z eW a d e n b e in- 
illl muskel (M. peroneus brevis), 
 W  3 welcher also unter der Sehne des 
K! vorigen liegt, derart, dass hier die 
  E äussere Gestalt der beiden Muskeln 
    zu einem grossen Fleischkörper ver- 
   f schmolzen erscheinen, Welcher die 
  drei oberen Viertel der Aussenfiäche 
  "im  des Wadenbeines einnimmt. Ihre 
  beiden Sehnen steigen, in 
  gleicherWeisezu einer Masse 
   verschmolzen , nach unten, 
  verlaufen schief von der 
 ß  u 515 Aussenfläche des Waden- 
Fig. 60. 
Muskeln des Unterschenkels. Aussenseite. 
1 Vorderer Schienbeinmuskel. 2 Sehne des 
Streckers der grossen Zehe. 3 Gemeinsamer 
Zehenstrecker, mit seinen Sehnen 4, 5. G. 
7 Langer NVadenbeinmuskel und seine Sehne  
9 Kurzer Wadenbeinmuskel und seine Sehne. 
 11. Aeusserer Zwillingsmuskel. 12 Schollen- 
muskel. 13 Achillessehne. 14 Kurzer Zehen- 
strecker. 15 Abzieher der kleinen Zehe. 
16 DreiköpügerSchenkelmuskel. 17. 18 Aeusserer 
Kopf desselben. 19 Sehne des zweiköpügßn 
Schenkelmuskels. 20 Aeusseres Seitenband des 
des Knies. 
beines aufseiimeHinterüäche, 
so dass sie hinter den äusse- 
ren Knöchel gelangen (8, 9, 
I0, Fig. 58), um welchen 
sie, wie um eine Rolle, 
herumbiegen und sich gegen 
den äusseren F ussrand wen- 
den. Erst hier trennen sich 
die beiden Sehnen vonein-
        

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