Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1958441
Einundzwanzigste 
Vorlesung. 
Inhalt: Nluskeln des Beckens. Gesässgegend.  Grosser Gesässmuskel.  
Mittlerer Gesässmuskel.  Tiefer liegende Muskeln.  Schenkelmuskeln. 
 I. Aeussere Gegend. Spanner der Schenkelbinde. 2. Vordere Gegend. 
Schneidermuskel. Dreiköpflger Schenkelmuskel. 3. Innere Gegend.  
Schenkelanzieher.  4. Hintere Gegend. Zweiköpiiger, halbsehniger, 
halbhäutiger Muskel. 
Beckenmuskeln. Die am enthäuteten Körper sicht- 
baren Beckenmuskeln sind namentlich an der Rückseite dieses 
Teiles vom Knochengerüst gelegen und bilden die Gesäss- 
gegend. Vorne verdecken die Bauchdecken, die bis an 
die Schenkelfuge und das Schambein herabreichen, die 
Muskeln, welche an der Innenseite des Beckens zum Ober- 
schenkel ziehen, Muskeln, die wir nur im allgemeinen bei 
Besprechung der Fleischmassen an der Vorderseite des 
Schenkels erwähnen werden.  
Von den Muskeln der Gesässgegend sind nur zwei ober- 
fiächlich gelegen und an dem enthäuteten Körper gut ab- 
gezeichnet, der grosse und der mittlere Gesässmuskel. 
Der grosse Gesässmuskel, Glutaeus maximus, ist 
der massigste und dickste aller Körpermuskeln (Fig. 52), er 
besteht aus breiten Faserbündeln, die schief von der Kreuz- 
bein-Darmbeingegend nach dem oberen Teil des Schenkel- 
knochens hinziehen. Diese Faserzüge entspringen nämlich 
an dem hinteren Ende des Darmböinkammeß (3, Fig- 23, 4) 
und durch Vermittelung eines Sehnenbandes von den Dorn- 
fortsätzen des Kreuzbeines. Von hier richten sich die Fleisch- 
fasern, von denen auch noch einige am Kreuzbein-Sitzbein-
        

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