Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957873
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Schädel zwei Linien) bestimmt,  von denen eine, die wir 
als Wagerechte bezeichnen können, von der äusseren Gehör- 
öffnung zum Nasenstachel am unteren Rand der Nasen- 
öffnung geht (I, Fig 43, und a b, Fig. 44). Die andere mehr 
oder weniger schief von vorne unten nach oben hinten ge- 
richtet, berührt unten die Wölbung der vorderen Schneide- 
Zähne und oben den vorragendsten Teil des Stirnbeins  
(c d, Fig. 44).  Die Abbildung (Fig. 43) giebt uns eine 
Fig. 43. 
Messung des Gesichzswinkels. (Goniometer an einen Schädel angelegt). 1 Untere, wage- 
rechte Fläche des Goniometers. "2 Beweglicher Teil mit in den Gehörgang eingeführtem 
Stift. 4 In Grade eingeteilter Kreisbogen. 5 Schiefe Ebene. durch Scharniere mit der 
Wagerechten beweglich verbunden. 6 Zahnstange, um die Leiste (7) an den vorspringend- 
sten Teil der Stirn zu bringen. 
Vorstellung von dem Werkzeug, dessen man sich heutzutage 
zur Messung des Gesichtswinkels bedient; es ist das Gonio- 
meter von Jacquardt; die Art des Messens ist dabei in- 
sofern von der Camperschen Messart verschieden, als die 
untere oder wagerechte Ebene vorne nicht durch den 
Nasenstachel, sondern durch die Wölbung der Schneide- 
zähne geht. 
Die den C ampers chen nachgebildeten Figuren 44 und 
45 zeigen einerseits, dass der Gesichtswinkel niemals den 
rechten Winkel erreicht, sondern auch bei den höchstent- 
wickelten Personen der weissen Rasse sich ihm nur nähert. 
Es 
liegt 
also 
eine 
Uebertreibung 
darin , 
durch 
welche 
die
        

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