Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957825
Vorlesung. 
Vierzehnte 
135 
(forainen sphenqidale), (5, Fig. 41), eine nach unten verläuft 
(foranien sphenomaxillare), (6, Fig. 41). Der Eingang der 
Nasenhöhlen (8, Fig. 41) liegt in der Mitte des Gesichtes 
unterhalb der Augenhöhlen und hat die Gestalt eines um- 
gewandten Kartenherzens oder einer herabhängenden Birne, 
(daher der Name apertura pyriformis); er wird be- 
grenzt unten durch die beiden Oberkiefer, die sich in der 
Mittellinie vereinigen, seitwärts gleichfalls durch die Ober- 
kiefer und oben durch zwei kleine, zu beiden Seiten der 
Mittellinie nebeneinander gelegene Knochen, die Nasenbeine 
(s, Fig. 39), welche oben mit dem Stirnbein und seitwärts 
mit dem aufsteigenden Fortsatz des Oberkiefers verbun- 
den sind. 
Unten und aussen von der Augenhöhle liegt der Backen- 
kiuochenvorsprung, der durch dasjochbein (os zygo- 
maticu m) gebildet wird (10, Fig. 40). Dieser Knochen 
hat die Gestalt eines vierstraluligen Sternes, dessen oberer 
Strahl (15, Fig. 39) sich mit dem äusseren Augenhöhlenfort- 
satz des Stirnbeins verbindet; der vordere oder innere Fort- 
satz bildet zusammen mit dem Oberkiefer den unteren Augen- 
höhlenrand; der äussere Fortsatz (16, Fig. 39) vereinigt sich 
mit dem Jochbeinfortsatz des Schläfenbeines zum Jochbein- 
bogen.  Der untere Fortsatz bildet nur einen vorspringen- 
den Rand, der in den Körper des Knochens ohne Grenze 
übergeht und mit ihm zusammen den Vorsprung des Backen- 
knochen bildet. 
YVir haben jetzt am Gesichtsschädel nur noch die bei- 
den Knochen zu beschreiben, welche die Mundhöhle be- 
grenzen und die Zähne tragen, d. h. den Ober- und Unter- 
kiefer.    
Von dem Oberkiefer (I8, Fig. 39) haben wir schon 
einen grossen Teil beschrieben, da wir bei Besprechung der 
Augen- und Nasenhöhlen seine wichtigsten Ränder und seinen 
aufsteigenden Fortsatz schon angegeben haben. Es erübrigt 
noch, auf folgende Punkte hinzuweisen. .1. Die leicht aus- 
gehöhlte Gestalt seiner VorderHäche (Fig. 41). 2. Seinen
        

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