Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957805
Vierzehnte 
Vorlesung. 
Inhalt. Knochengerüst des Gesichtes.  Augenhöhlen.  Nasenöffnungeix. 
 Oberkiefer.  Unterkiefer.  Zähne, ihre Abschnitte, ihre Zahl.  
Kiefergelenk.  Schädel- und Gesichtsknochen im allgemeinelm-Cam- 
perscher Gesichtswinkel.  Der Kopf als Masseinheit. 
Der Gesichtsschädel.  Anstatt die Knochen des 
Gesichtsschädels einzeln zu beschreiben, werden wir sie in 
Gruppen betrachten, Wie sie zur Umgrenzung von Höhlungen 
oder zur Bildung von Vorsprüngen sich unter einander ver- 
einigen. Wir werden so nach einander die Augenhöhlen, 
die Oeffnung der Nasenhöhlen, den Vorsprung der Backen- 
knochen, und endlich die Mundgegend zu studieren haben, 
und an letzterer die Zähne, den Unterkiefer und sein Ge- 
lenk mit dem Schädelgrunde beschreiben müssen.  
Die Augenhöhlen sind zwei esymmetrischß zu beiden 
Seiten der Mittellinie im oberen Teil des Gesichtes unmittel- 
bar unter der Stirne gelegene Höhlen. jede von ihnen hat 
-die Gestalt einer vierseitigen Pyramide, deren Spitze nach 
hinten in die Schädelhöhle hineinragt, während die nach 
vorne gekehrte Grundfläche die Augenhöhlenöffnung bildet. 
Diese Oeffnung oder der Augenhöhlenraild ist viereckig 
(Fig. 41) und wird durch einen inneren (7) und einen äusä 
eseren Rand begrenzt, die beide fast senkrecht liegen, sowie 
durch einen oberen (3) und einen unteren, die beide schräg 
von oben innen nach unten aussen gerichtet sind. Der obere 
Rand wird durch den Angenhöhlenbogen des Stirnbeines 
(3, Fig. 41), den wir schon beschrieben haben, gebildet.  
Der untere Rand wird durch den Oberkiefer gebildet und
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.