Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957734
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Dreizehnte 
Vorlesung. 
Das Hinterhauptslaein (os occipitale), (3, Fig. 39) 
bildet den hintersten Teil des Schädelgrundes und des Schädel- 
daches. Man unterscheidet an ihm zwei Abschnitte: I. einen 
unteren, wagerechten, der von einer grossen Oeffnuilg (dem 
Hinterhauptsloch (foramen occipitale) durchbrochen 
wird, der Verbindungsöffnung zwischen Schädelhöhle und 
Wirbelkanal.  Nach vorne von diesem Loch ist der zur 
Fig. 39. 
Schädel. Seitenansicht. 1 Stirnbein. 2 Scheitelbein. 3 Hinterhauptsbein. 4 Schläfcnbein. 
5 grosser KeiIbeinHügel. 6 Kronennaht. 7 Lambdanaht. 8, 9 Schläfennaht. 13 krumme 
Grenzlinie der Schläfengrube. 14, 15, 16 jochbein. 18 Oberkicfer mit dem Unteraugen- 
höhlenloch  20, 21. 22 Nasenknochen. 23 Thränenkanal. 24 Augenbrauenwulst. 
' 25 Unterkiefer. 26 Forarnen mentale. 27 Kieferwinkel. 
Grundfläche gehörige Teil (Basalfortsatz) des Hinterhaupt- 
beines; an jeder Seite sind Gelenkvorsprünge (Condylen), 
mittels deren der Kopf und die Wirbelsäule, d. h. die Seiten- 
massen des Atlas (s. oben S. I8) in Gelenkverbindung stehen. 
2. Eine hintere als Schuppe des Hinterhauptes bezeichnete 
Abteilung (3, Fig. 29) von dreieckiger Gestalt mit nach oben 
gerichteter Spitze. Die Ränder dieser Schuppe sind vielfach 
unregelmässig gezähmt und greifen in ähnliche Zähne am 
Hinterrande der Scheitelbeine (7, Fig. 39) ein. Die äussere 
oder hintere Fläche zeigt in der Mitte eine querverlaufende
        

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