Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957651
Zwölfte 
Vorlesung. 
Inhalt. Knochengerüst des Fusses.  Verbindungen der Fusswurzelknochen. 
 Besondere Bedeutung des Sprungbeines bei der Bewegungseinrichtung 
des Fusses.  Mittelfuss und Mittelfussknochen.  Zehen und ihre 
Glieder.  Gesamtheit des Fussskeletts.  Wölbung des Fusses.  
Massverhältnisse des Fusses. 
Wir wollen in Folgendem die Fusswurzelknochen unter 
besonderer Berücksichtigung der Einzelheiten, die auf ihre 
Gelenkverbindungen Bezug haben, kurz besprechen.  
Die UnterHäche des Sprungbeines zeigt zwei durch eine- 
in querer Richtung schief verlaufende Rinne getrennte Gelenk- 
flächen; dieselben stehen in Verbindung mit gleichgestalteten 
Flächen, die an der oberen Fläche des Fersenbeines, aber 
ganz an dem inneren Teil derselben gelegen sind, weil das 
Sprungbein nicht genau über dem Fersenbein liegt, sondern 
etwas nach innen über dasselbe vorragt, etwa um ebenso-v 
viel, wie das Fersenbein nach aussen vorspringt (Fig. 36). 
Die beiden Gelenkflächen des Fersenbeines sind ebenso durch 
eine quere, schiefe Rinne getrennt, und folglich ergänzen 
sich, wenn die Knochen übereinander liegen, die Rinne des 
Sprungbeines und die des Fersenbeines zu einem Kanal, 
dessen weite Eingangsöffnung man am Skelett des Fusses- 
auf der Aussenseite (9, Fig. 38) erkennt, und den man Sinus- 
tarsi, den Fusswurzelkanal nennt. In diesem Kanal heften 
sich die wichtigen Bandmassen an, die das Sprungbein mit 
dem Fersenbein verbinden; da dieselben zwischen zwei Ge- 
lenküächen sich befinden, deren eine vor ihnen, die andere 
hinter ihnen liegt, bilden sie eine Art Zapfen, um den die
        

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