Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956487
Erste 
Vorlesung. 
Einleitung. 
Inhalt: Anatomie im allgemeinen.  Anatomie der Körperformen; ihre 
Beziehungen zur Physiologie.  Kenntnisse der griechischen Künstler 
über Anatomie der Körperformen.  Einfluss der Gymnasien auf die 
griechische Kunst.  Die Renaissance und die anatomischen Studien 
(Mondini de Luzzi).  Anatomische Studien von Leonardo da Vinci, 
Michel Angele, Raphael, Titian und Vesalius.  Anatomische Vor- 
lesungen an der Pariser Kunstakademie.  Was soll der_ Künstler durch 
die Anatomie kennen lernen? Proportionen, Formen, Bewegungen, 
Stellungen.  Anordnung und Einteilung des Stoffes. 
Anatomie (aus dem Griechischen von CWü-IOMI], lieisst 
wörtlich Zerschneidung) bedeutet die wissenschaftliche Unter- 
suchung der Körperbestanrlteilc (Muskeln, Knochen, Sehnen, 
Bänder, Eingeweide u. s.  bei welcher wir dieselben von 
einander trennen, um ihre Form, ihre gegenseitige Lage und 
ihren Zusammenhang kennen zu lernen.  Derartige Unter- 
suchungen werden zu verschiedenen Zwecken ausgeführt;  
entweder vom allgeinein-naturxivissenschaftlichen Standpunkt, 
um die Aehnlichkeiten und Unterschiede in der Gestaltung 
der einzelnen Körperbestandteile bei verschiedenen Tierklassen 
festzustellen; das nennen wir vergleichende Anatomie;  
Oder vom praktischen Gesichtspunkt, um die für den Arzt und 
Chirurgen wichtigen Lageverhältnisse der Körperteile kennen 
zu lernen; das ist die sogenannte chirurgische oder topo- 
graphische Anatomie; oder endlich, um Gestaltung und 
Anordnung derjenigen Teile zu erforschen, welche die äussere 
Körperform bedingen; das ist die plastische Anatomie, 
Duval, Grundriss. 1
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.