Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grundriss der Anatomie für Künstler
Person:
Duval, Mathias Neelsen, Friedrich Carl Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1956005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1957588
Elfte 
Vorlesung. 
Inhalt. Knochengerüst des Unterschenkeis.  Schienbein und YVadenbei 
 Ihre Vereinigungen.  Die unteren Endstücke dieser Knochen,  
Das Fussgelenk und die Knöchel.  Knochengerüst des Fusses. 
Die beiden Unterschenkelknochen liegen, wie wir oben 
gesehen haben, gleichlaufend nebeneinander, das Schienbein 
innen, das Wadenbein aussen und hinten (s. Fig. 32). Der 
Körper des Schienbeines (Tibia) ist dreikantig pris- 
matisch, und zeigt also drei Flächen und drei Kanten; 
eine Innenfläche, die nur von Haut bedeckt und an der 
äusseren Form des Beines ohne weiteres als lange, oben, 
wo sie etwas nach vorne gerichtet ist, breitere Fläche kennt- 
lich ist, die sich in ihrem unteren Abschnitt gerade nach 
innen Wendet und in den inneren Knöchel ausläuft (s. Fig. 61). 
Die Aussenfläche ist leicht ausgehöhlt zur Aufnahme der vor- 
deren, äusseren Unterschenkelmuskeln, unter denen der avor- 
dere Schienbeinmuskeb) (tibialis anticus) der wichtigste 
ist. Ünten wendet sich diese Fläche nach vorne, der Rich- 
tung des genannten Muskels folgend, welcher von der vor- 
deren, äusseren Seite des Unterschenkels an den Grund der 
grossen Zehe, also an die Innenseite des Fusses zieht (Fig. 59). 
Die hintere Fläche des Schienbeines ist völlig von den zahl- 
reichen, dicken Muskeln der hinteren Unterschenkelgegend 
bedeckt. Von den drei Kanten des Schienbeines ragt die 
vordere besonders stark vor und wird wohl als Schienbein- 
kamm (6, Fig. 32) bezeichnet. 
Das Wadenbein (Fibula) 
zeigt 
einen 
langen a 
dünnen
        

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