Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954944
Gallerie Pitti. Da die zweite Form beim germanischen 
Stamme seltener ist als beim romanischen, so hat man sich 
bei deutschen Modellen wohl zu hüten, dass man hier nicht 
etwas entschieden Unvortheilhaftcs copiere. 
Die Hand ist ein stets sichtbarer Theil des Körpers. 
Sie wirkt rein durch die Form als solche, nicht wie das 
Gesicht durch psychische Elemente. Das mag der Grund 
sein, weshalb sich das Urtheil über sie ziemlich gleichmässig 
festgestellt hat. Wenn man auch gelegentlich eine unge- 
lrig. 
rechtfertigte Schwärmerei für besonders kleine oder be- 
sonders lange und schmale Hände findet, so ist das doch 
nur als Liebhaberei einzelner Laien zu betrachten und hat 
auf das allgemeine Urtheil keinen Einfluss. Aber einzelne 
Punkte muss ich besprechen. 
Bei den gewöhnlichen gut gebauten aber nicht fetten 
Händen verjüngen sich die Finger einfach von der Basis 
gegen die Spitze hin, weder sind die Gelenke dicker als 
die Mitte der Fingerglieder, noch ist in beträchtlichem Grade 
das Umgekehrte der Fall. So werden sie auch dargestellt. 
Finger, an denen die Gelenke dicker sind, sind so notorisch
        

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