Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954716
Arm 
und 
Hand. 
Abgesehen von übermässiger Länge der Arme sind 
unter den im Knochenbau begründeten Fehlern derselben 
die häufigsten: Ueberstreckung und schiefer Ansatz des 
Unterarmes an den Oberarm. 
Das obere Ende des Ellbogenbeines, der Ulmz, ragt 
bekanntlich über das Ellbogengelenk hinaus. Es bildet einen 
kurzen Hebelarm, an dem die Streckmuskeln des Armes 
sich ansetzen und so eben wegen der Kürze des Hebel- 
armes, an dem  wirken, den Unterarm mit rascher, 
schnellender Bewegung strecken und die Faust zum Schlage 
oder Stosse nach vorwärts schleudern können. Wenn der 
Arm gebeugt ist, so bildet dieses Knochenende eine Hervor- 
ragung, welche dem ganzen Knochen seinen deutschen 
Namen gegeben hat, den Ellenbogen. Wenn der Arm ge- 
streckt wird, so greift die dern Oberarmbeine zugewendete 
Seite dieses Knochenendes in eine am Oberarmbeine un- 
mittelbar über dem Gelenke befindliche Grube ein, und hier 
wird durch das Aneinanderschlageil beider Knochen die 
weitere Streckung gehemmt. 
Diese Hemmung kann nur eintreten, wenn Unterarm 
und Oberarm mit einander eine gerade Linie bilden, oder 
erst, wenn die Streckung so weit vorgeschritten ist, dass 
der Unterarm mit dem Oberarm einen nach rückwärts, das
        

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