Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954635
guter NVirkung sein, aber die letztere gehört nur zarten 
jugendlichen Gestalten an, wäxhrencl die erstere reifere 
Formen und eine vollkommen entwickelte Muskulatur vor- 
aussetzt. 
Wo Fett in einiger Menge vorhanden ist, da hat 
es stets einen wesentlichen Antheil an der Hervorwölbung. 
Vielleicht hängt ausserclem der beschriebene Unterschied 
 
mit Verschiedenheiten im Tonus des Mönchskappennlus- 
kels zusammen. Dieser Muskel, da. er die Schulter für die 
jeweilige Action des Armes vorbereitet und bei derselben 
mithilft, ist selten ganz in Ruhe, d. h. wenn er auch 
äusserlich keine Bewegung zeigt, so bekommt er doch 
vom Central-Nervensystem dauernd Impulse, welche die 
Schulter für die jeweilige Stellung des Armes in der rich- 
tigen Lage erhalten. Diese Impulse sind je nach Constitu- 
tion und Temperament des Individuums häufiger oder
        

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