Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1955890
Schlussbemerkungen. 
Wenn wir das Vorhergehende überblicken und fragen: 
Was bedingt die Schönheit der menschlichen Gestalt? so 
ist es in erster Reihe das Skelet. Es muss schön sein in 
den Proportionen, normal in der Gestalt der einzelnen 
Knochen und nicht zu plump, namentlich müssen die 
Gelenkenden der Knochen nicht dick sein und ihre eckigen 
und kantigen Vorsprünge nicht derart entwickelt, dass sie 
sich an der lebenden Gestalt in störender Weise geltend 
machen. 
In zweiter Reihe müssen die Muskeln genannt werden. 
Alle sind einig, dass es keine schöne Männergestalt ohne 
gut entwickelte Muskeln gibt, aber auch beim NVeibe sind 
sie nicht zu entbehren. Sie müssen nur nicht so deutlich 
unter der Haut liegen, wie beim Manne, sie müssen durch 
eine mässige Fettdecke verhüllt sein.  
Das Fett allein, wenn die darunter liegenden Muskeln 
schlecht entwickelt sind, gibt keine plastischen Formen, 
keine guten Linien: Es zeigt sich dies schon an den Armen 
mancher  Musculatur schlecht entwickelt ist, 
sei es wegen crerbter Anlage, sei es weil sie ihre Anne 
in der Jugend zu wenig brauchten. Wenn diese auch durch 
Fettablzigerting einen vollen Arm bekommen, so erreicht 
er doch nie die künstlerische Schönheit des Armes, der
        

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