Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1955814
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denn dieselben rühren von Unregelmässigkeiten in der 
vorderen Kante des Schienbeines her, die nichts zur Ver- 
schönerung beitragen. Es ist deshalb besser, sie abzu- 
schwächen. 
Die Wade des Mannes soll von der Kniekehle bis 
zur Ferse in drei äusserlich, mehr oder Weniger sichtbare 
Abtheilungen gegliedert sein: Die erste machen die Bäuche 
der Zwillingsinuskeln (Zllzzsculi gizsiroclzenzäz") aus, die zweite 
Fig- 
ß" 
2h   
deren nlatte Sehne mit dem darunter liegenden grossen 
Wadenmuskel (Musculzzs soleus), und die dritte die gemein- 
same Sehne aller drei Muskeln, die Achillessehne mit ihrem 
Ansatze an das Fersenbein. Durch die Action tritt die 
Gliederung deutlich zu Tage, während sie sich bei er- 
schlafften Muskeln vollständig verwischen kann. Bei nicht 
sehr kräftigen Wladenmuslqeln ist sie auch beim gewöhn- 
lichen Stehen Lmvollstäindig, wie dies die in Fig. 29 nach 
einer Photographie vom Leben dargestellten Beine zeigen, 
an deren einem auch die Ausladung des vorderen Waden-
        

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