Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1955692
VII. 
Die 
Beine 
und 
die 
Füsse. 
Im Kniegelenke finden wir wiederum ein Band, welches 
die Ueberstreckung beschränkt und dadurch ermöglicht, 
dass wir keiner besonderen Muskelanstrengung bedürfen, 
um beim Stehen die Oberschenkel auf den Unterschenkein 
aufrecht zu erhalten. Es ist dies das vordere Kreuzband 
(Ligzzmentuzlz crucialzmz anterzizzs) des Kniegelenkes. 
Sieht man die obere Gelenkfläche des grossen Unter- 
schenkelknochens (Tibzkzj an, so bemerkt man in deren 
Mitte eine Erhabenheit (Euzinerzlzkz inlercorzdyloidßa iibzkze) 
und vor derselben eine Grube. Aus dieser entspringt ein 
starkes Band, welches, da es sich mit einem anderen 
kreuzt, das hinter jener Erhabenheit entspringt, als vor- 
deres Kreuzband des Kniegelenkes bezeichnet wird. Die 
Fasern dieses Bandes verlaufen schräg nach oben, aussen 
und hinten und setzen sich an die innere Seite des äusseren 
Gelenkhügels des Oberschenkelbeines (Colmfylus extcmzzzs 
felzzoris). Wird der Unterschenkel gegen den Oberschenkel 
gestreckt, so wird dieses Band angespannt und verhindert 
die weitere Ueberstreckung. je länger dieses Band ist, je 
mehr Spielraum es gewährt, um so kleiner wird der Winkel, 
den der Oberschenkel beim ruhigen, möglichst bequemen 
Stehen mit dem Unterschenkel macht, je weniger Spielraum 
das Band gewährt, umsomehr nähert sich dieser YVinkel
        

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