Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1955593
117 
Beleuchtung deutlich werden. Diese sieht man z. B. über 
dem Spielbeine der capitolinischen Venus. Die unterste 
schliesst sich der Trennungslinie zwischen Schenkel und 
Schamberg an und gliedert den etwas nach vorne bewegten 
Schenkel vom Rumpfe, beziehungsweise von der Hüfte ab. 
Die zweite liegt in gleicher Höhe mit der Depression 
zwischen Bauch und Schamberg und die dritte und letzte 
läuft vom Orte des oberen vorderen Darmbeinstachels nach 
Fig- 
aussen. Sie entspricht ihrer anatomischen Bedeutung nach 
dem horizontalen Aste der typischen Beckenlinie männlicher 
antiker Statuen. 
Gehen wir noch etwas näher auf die Beckenneigung 
ein und auf den Einfluss, welchen sie auf die Erscheinungs- 
Weise der Gestalt hat. Vorstehender Holzschnitt (Fig. 25) 
zeigt die Profilansicht eines menschlichen Beckens, in welche 
drei Linien hineingezeichnet sind, die sich im Drehpunkte 
der Gelenkspfanne kreuzen, die eine gestrichelt, die zweite 
ausgezogen, die dritte punktiert. Nehmen wir nun erst die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.