Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt
Person:
Brücke, Ernst Wilhelm Paar, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1954161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1955362
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Bei den Antiken findet man oft einen etwas gerun- 
deten Rücken und vorgebeugten Nacken, eine Haltung, 
die man bei einem Mädchen in Kleidern nicht für elegant 
halten Würde. Erst in der römischen Kunst erscheint 
häufiger die aufrechte 
den Mädchen verlangt. 
Haltung, 
wie 
sie 
die 
jetztzeit 
VOTI 
Fig- 
Vorstehender Holzschnitt (Fig. I4), nach einem Stich 
in „G0rz'z' jllzzs. Flormtinzzm", Band II, zeigt das in einen 
Sardonyx geschnittene Bild der Göttin Roma. Es ist in 
dieser Beziehung sehr charakteristisch. Hier hat auch der 
Brustkorb eine Wölbung, Wie sie an griechischen Bild- 
werken nicht gerade häufig vorkommt. 
Es liegt der Haltung der griechischen Frauengestalten 
theilweise die Absicht zu Grunde, den Hals in möglichst
        

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