Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1948442
Dritter 
Abschnitt. 
hinter der Ohrmuschel leicht fühlbar, während das untere Ende in dem 
Ansatz eines kräftigen Halsmuskels, des Kopfnickers, verborgen ist. 
Der Hinterhauptstachel (Pv-otuberantia occzpitalis externer, Fig. 37 
Nr. 5) grenzt den oberen, nur von der Kopfhaut bedeckten Teil des 
Schädels von dem durch den Ansatz der Nackenmuskulatnr verborgenen 
Teil "ab. Die Grundfläche des Schädels (Basis) umfaßt die Strecke von 
dem Hinterhauptstachel und der mit ihm zusammenhängenden mittleren 
Hinterhauptlinie an (Linea nuchae media, Fig. 38 zwischen Nr. 9 u. 10) 
bis zu den Schneidezähnen, mit oder ohne Unterkiefer. In der Fig. 38 
wurde der Unterkiefer weggelassen, um die Erhöhungen und Vertiefungen 
besser sehen zu können. 
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Fig. 37. Starker und langgestreekter Schädel eines Esthen. Die Schädelkapsel 
hell, der Gesichtsteil schraffiert. 
Die großen und kleinen Löcher der Basis, durch welche das Gehirn seine zwölf 
Nervenpaare zu verschiedenen Organen aussendet, oder die für seine Ernährung er- 
forderlichen Blutgefäße empfängt, sind zunächst erwähnenswert. Die eine dieser Öff- 
nungen in dem hinteren Drittel der Schädelbasis, das große Hinterhauptsloch 
(Fig. 38 Nr. 11), läßt die Verbindung des Rückenmarkes mit dem Gehirn, das sogenannte 
verlängerte Mark, hindurchtreten. Zu beiden Seiten sind konvexe 1 cm breite, im 
frischen Zustand mit Knorpel überzogene Gelenkhöcker Fig. 38 Nr. 13), welche auf 
entsprechend vertieften Pfannen des ersten Halswirbels aufsitzen. In diesem Gelenk, 
dessen Konstruktion später noch besonders besprochen werden soll, beugt und hebt 
sich der Schädel. 
Von der gebogenen Zahnreihe wird ein vertieftes Feld "begrenzt, der 
harte Gaumen (Palatum dumm, Fig. 38 Nr. 1). Eine senkrechte Naht 
trennt ihn in zwei Hälften. Zwischen den Schneidezähnen ist er schmal, 
um sich nach hinten zu erweitern. Dort schließt er die Gaumenlöcher
        

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