Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1948293
Die 
Haut. 
Wie bei fetten Kindern, so kann auch bei dem überhängenden Bauch in dieser 
Furche eine leichte Entzündimg entstehen, deren Heilung besondere Reinlichkeit er- 
fordert. Die Zunahme des Fettbauches ist nicht ausschließlich dem Fette in der 
Haut zuzuschreiben, sondern gleichzeitig auch dem in der Bauchhöhle. 
Hautfalten an den Gelenken, a) an den Winkelgelenken. 
Die Falten und die damit verbundenen Furchen in der Nähe der Gelenke 
machen die Beziehungen der äußeren Formen zu den in der Tiefe 
liegenden Organen verständlich. An jedem Fingerglied erzeugt die Beugung 
an der Innenfiaehe der Gelenke die bekannten Einschnitte, während auf 
dem Rücken, an den Fingerknöcheln die Haut gespannt ist. Die Furchen 
an der Beugeseite verschwinden bei keiner Stellung, sie sind schon bei 
dem Neugeborenen vorhanden; es rührt dies von der innigeren Ver- 
 hlarkhöhle des Mittel- 
  23,51- handkxlochens. 
Kapsel  ;"1 lüttelhandknochefh 
Gelenkpfanne     Kapsel an del- Hohl. 
 ' Xx handüäche. 
Grundphalange 2--       XÄXXNX 
 j   Hautfalte des Mittel- 
Sehne und Beinhaut    8 X hand-Fingergelenkes. 
  rx"? 8 Hautfalten. 
   .6 XXXV Ä   Q 
Gelenkkopf 2-"  _V_ I,  Endglied. 
Ka sel "35.    
P '   53:1: Plus:  
R x 
X X 
Gelenkpfanne 3' ä Mittelglied. 
Fig. 31. Släfgittalffzhpifct des dritten Mittelhandknochens und Fingers, gebeugt. 
wachsung der Haut mit den darunterliegenden Teilen her. Aus demselben 
Grunde lagert sich auch an diesen Stellen weniger Fett ab, als in den 
dazwischen liegenden Strecken, welche an zarten aber vollenHanrlen polster- 
artig sich erheben. Die Kerbe zwischen dem Grundgliede (Fig. äl Nr.2) 
und dem mittleren (F ig. 31 Nr. 3). entspricht in jeder Stellung genau der 
Trennungslinie der Gelenkfläehagund würde über die Seiten "fortgesetzt, 
geradezu auf den höchsten Punkt des Knöchels treffen. Bei der vordersten 
Gelenkfalte trifft dies nicht zu, und die Spitze des gebogenen Zeigefingers 
erscheint von der Seite betrachtet länger, weil die Enden der Falte etwas 
nach hinten gerichtet auslaufen. Dieselbe Erscheinung kehrt an der 
Verbindung der Finger und der Mittelhand (Fig. 31 Nr. 5 und 7) wieder. 
Die Haut der Hohlhand von dickem Fett gepolstert, schiebt sich 
an den Fingern weit vor, so daß bei der Streckung ein Wulst von dem 
Zeigefinger in einer vielfach gebrochenen Linie bis zum kleinen Finger
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.