Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1948282
Zweiter Abschnitt. 
beindreieck, sie heißt deshalb am besten Kreuzbeinfalte oder Sacral- 
falte; sie wird bei fetten Frauen stark überhängendß 
Neben diesen beiden Fixierungslinien der Hautin der Mittellinie, an 
der vorderen und hinteren Rumpffläche ist noch eine dritte zu besprechen, 
welche die Begrenzung des Rumpfendes mit sicherer Kontur zeichnet. 
Sie zieht von dem vorderen oberen Darmbeinstachel in einer sanften 
Bogenlinie herab zur oberen Grenze der Schamfuge (Fig. 23). Die Haut 
ist hier mit dem unteren Rande der Bauchmuskeln, dem sogenannten 
Handwurzel. 
x Speiche. 
Basis des Biittelhandknochens '   h. Z 
Köpfchen des Z X 
Mittelhand- 3 x 
knochens  ß x 
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Fig. 30. Männliche Hand in starker Beugung von der Daumenseite gesehen, 
Hautfalten an den Fingergelenken und an dem Handgelenk sichtbar. 
die 
Leistenband, verwachsen (Fig. 23 Leistenlinie). Hier ist auch die 
Grenze des Leibes für Kind, für Mann und Weib und selbst für den 
Fettwanst, der in der Haut des Unterleibes entsteht und auf 2-10 cm 
Dicke anwachsen kann. Dehnt er sich auch sehr beträchtlich aus, die 
zähen Fasern halten Widerstand, der allergarstigste Bauch kann zwar 
darüber hängen, aber niemals wird er die Leistenlinie zum Verschwinden 
bringen.  
1 Die Kreuzbeinfalte heißt auch Weich en W u 1 st (WALDEYER); Bourrelet graisseux 
du flrmc (Bremen).
        

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