Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1953191
des 
Proportions] ehre 
Körpers. 
menschlichen 
533 
Die Breite des Fußes im Bereich des Zehenballens 
Entfernung der Nasenwurzel bis zur Mundspalte oder 6 Teile 
höhe (Fig. 252). 
beträgt die 
der Körper- 
Die 
Proportion 
der 
Körpertiefe. 
Die größte Länge des Kopfes von der Nasenwurzel bis zum 
Hinterhaupt, beträgt nach Abrechnung der Kopfhaare.  
(Figur 251.) Dieser Durchmesser ist vielen Schwankungen 
unterworfen und kann auf 9 Teile reduziert sein (verg1.S.65). 
DieTiefedesI-Ialses.              
ist in Übereinstimmung mit dem Tiefendurchrnesser der 
Wade, der gleichfalls 7 Teile beträgt. Daß der Umfang 
der Wade mit dem des Halses übereinstimmen soll, ist 
eine alte Regel der Ateliers; sie soll namentlich fiir Frauen 
zutreifen. (Siehe weiter oben S. 483.) 
Die Entfernung des Brustbeines von den Spitzen der Dorn- 
fortsätze beträgt bei mäßiger Einatmung in der Höhe des 
Ansatzes der fünften Rippe an dem Brustbein gemessen  
Die Entfernung vom vorderen Rand des Schambeines bis zum 
höchsten Punkt des Gesäßes            
Die größte Tiefe des Obersehenkels (in der Höhe der Nr. 60 
inderFigur251)mißt.             
DieTiefedesKnies............... 
DieTiefederWade............... 
in der Höhe unter Nr. 80 der Figur 251 gemessen. 
Teile 
12 
12 a! 
10 n 
51h; 77 
7 n 
Die 
Proportion 
des 
Gesichtes. 
Die Schwierigkeiten, welche die Darstellung eines proportionierten 
Kopfes von der Vorderansicht aus begleiten, haben schon seit lange da- 
hin geführt, an dem Gesicht, das ja die kompliziertesten Formen besitzt, 
einzelne horizontal übereinanderliegende Regionen zu unterscheiden. Am 
bekanntesten ist die Einteilung in drei gleich hohe Zonen, Wobei die 
Proportionslehre annimmt, daß die Höhe der Stirn, der Nase und des 
Untergesichtes einander gleich sind, wenn das Gesicht ebenmaßig gebaut 
ist. Es giebt nun in Wirklichkeit Menschen, an denen diese Voraus- 
setzung vollkommen erfüllt ist, bei denen die Weichteile des Gesichtes 
ein solch' proportionales Verhältnis zu einander ergeben. Diesesogenannten 
Zonen sollen an dem normalen Schadelgeschildert werden, sie enthalten 
ja die Grundlage für die Weichteile. Der Nachweis dieser Zonen an 
dem Schädel bietet noch manche andere Vorteile: Es steigert sich die 
Scharfe der Orientierung, durch die Kanten und Vorsprünge, und die Be- 
urteilung der großen Unterschiede zwischen den Proportionen des kind- 
lichen Gesichtes und denjenigen des Greisenantlitzes tritt erst d_ann klar 
hervor, wenn der Anteil der einzelnen Gesichtsknochen an den oben be- 
schriebenen Zonen des Gesichtes deutlich erkannt ist.
        

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