Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1952120
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Neunter Abschnitt. 
ist nämlich der Rumpf nach vorn übergebeugt, so richtet ihr Zug das 
Becken und damit deÜYKörper auf.  
Die Kniekehle ist bei gestrecktem Bein eine gewölbte Fläche und nur wäh- 
rend der Beugung eine Grube, welche _den Namen Kniekehle verdient. Die Muskeln, 
welche ihre Seitenwände bilden, spannen sich während der Zusammenziehung an 
Die 
des 
Zuzieher 
der 
Oberschenkels (Reitermuskeln), 
weggelassen. 
Kammmuskel ist 
und erheben sich von den Knochen. Deshalb hat sie bei halb gebeugtem Bein die 
Form eines tiefen unregelmäßigen Dreiecks, dessen Spitze nach oben gerichtet ist. 
Die Haut der Kniekehlc ist dünn, die Haut des (vorderen Umfanges des) Kniees 
dagegen dick und die Oberhaut oft schwielig. Die Verdickung kann sich dabei leicht 
bis zur Veranstaltung der Form steigern. In anderen Fällen ist die Haut faltig, weil 
durch die anhaltende Zerrung bei dem Kniebeugen die Elastizität verloren geht und 
die Haut bei aufrechter Stellung nun in Querfalten zusammengeschoben ist.
        

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