Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1951690
Muskeln 
Gliedmaßen. 
der 
391 
 der Ellbogenmuskel (Anaonaous parzms, 113g. 186 Nr.11). Er ent- 
springt von dem äußeren Knorren mit einer kurzen sich auch auf die 
Oberfläche des Muskels fortsetzenden Sehne und endigt fäeherförmig aus- 
gebreitet an dem Seitenrand des Ellbogens. Er ist stets deutlich durch 
die Haut hindurch zu sehen. Die Wirkung des Ellbogenmuskels besteht, 
wie diejenige des Trieeps, in einer Streckung des Vorderarmes. 
Die 
Achselhöhle 
Die Achselhöhle stellt eine Vertiefung dar, deren vordere Wand durch 
den großen und kleinen Brustmuskel, deren hintere Wand durch den 
vereinigten breitesten Rücken- und runden Armmuskel gebildet wird; die 
innere Wand besteht aus dem von dem großen Sägemuskel bedeckten 
Rumpf, und die äußere aus dem Oberarm, der an dieser Stelle den Biceps, 
den Hackenmuskel und den Triceps aufweist. Bei herabhängendem Arm 
berühren sich die Wände, und nur eine scharfgezeichnete Furche zeigt 
auf der vorderen und hinteren Seite die Stelle an, wo der Oberarm den 
Rumpf verläßt, um zum freien Glied zu werden. Die Achselhöhle ent- 
steht bei dem Aufheben, weil die Haut wie überall durch innige Verbin- 
dung den Muskeln folgt. 
Tiefe und Gestalt der Achselhöhle sind nicht bei jeder Armstellung 
gleich. Bei einer Erhebung des Armes bis 60 Grad zeigt sich folgendes: 
die hintere Wand ist größer als die vordere und zeigt abgesehen von 
den schon erwähnten Muskeln auch ihre Ansatzsehnen, hinter denen man 
auf das Fleisch des Untergrätengrubenmuskels stößt. Die vordere Wand 
läßt sich mit den Fingern umfassen und von der Rumpfwandnabheben. 
Folgt man ihrem Rand, so trifft man auf die scharfkantige Ansatzsehne 
des großen Brustmuskels. Bei kräftigen Männern gehen die vorderen 
und hinteren Ränder allmählich in die Achselhöhle über, bei mageren 
Menschen ist der Rand des großen Brustmuskels scharf gezeichnet. Die 
Höhle ist dann auch tiefer, wegen des Fettmangels. Aus ihr kommt 
hervor der Biceps und der Hackenmuskel, und die Achselhöhle setzt sich 
direkt in die schmale innere Bicepsfurche fort (Figg. 192 u. 193). Wird 
der Arm bis zu dem Kopf emporgehoben, so {lacht sich die Höhle ab, 
denn der Oberarmkopf füllt den Raum zu einem großen Teile aus. 
 Achsel heißt die Wölbung der Schulter, Achselhöhle die unter dieser Wölbung 
befindliche Hohlpyramide. Bei dem Reichtum der deutschen Sprache wird es niemand 
sonderbar finden, daß man Achselbänder, Achselzucken, Achselträger hat, 
über die Achsel sieht, und etwas auf die leichte Achsel nimmt. 
Die 
Muskeln 
des 
Vorderarmes. 
Die reiche Gliederung der 
die Funktion der Hand bedingt. 
Muskulatur des Vorderarmes ist durch 
Die einen Muskeln dienen zur Beugung
        

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