Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Plastische Anatomie des menschlichen Körpers
Person:
Kollmann, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947221
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1947877
Plastische 
Anatomie. 
Erster 
Teil. 
Erster 
Abschnitt. 
Das 
Skele 
Allgemeine 
Bemerkungen. 
Das Skelet ist die feste Grundlage, um welche sich die Gestalt des 
Menschen aufbaut. Die zahlreichen Stücke bilden ein Gerüste von 
Balken und Sparren, dessen Grundform diejenige des Körpers ist. Und 
das gilt für den Menschen, wie für die ganze Schar der Wirbeltiere. 
Das Skelet liegt bei dem Menschen in den Wandnngen des Leibes all- 
seitig von Weichteilen bedeckt, wenn auch nicht gleichmäßig umhüllt. 
Dabei sind einzelne Teile vollständiger in ihren Umrissen erkennbar, 
andere Weniger. Der Schädel giebt z. B. in sicheren Linien die Gestalt 
des Hauptes wieder. Durch die Rippen, das Brustbein und die zunächst 
liegenden Abschnitte des Armskeletes, ist auch die Form des Brustkorbes 
deutlich erkennbar. Der Hals enthält dagegen nur eine dünne Knochen- 
saule aus sieben Wirbeln, die Lenden sogar nur eine Reihe von fünf 
Wirbeln. Dieser Stützapparat bestimmt gleichzeitig die Länge der 
menschlichen Gestalt. Der hohe Grad von Festigkeit rührt zwar aus- 
schließlich von den Knochen her, doch finden sich noch manche andere 
Bestandteile an ihnen. Wegen der unerläßlichen Beweglichkeit sind sie 
untereinander durch weiche Bindemittel verbunden. Für das Verständnis 
der wechselnden Formen, welche dieses an sich starre Gerüste darbieten 
kann, bedarf es einer besonderen Beachtung auch dieser Einzelheiten. 
So kommt es denn, daß in dem Kapitel über das Skelet nicht aus- 
schließlich nur die Knochen abgehandelt werden, sondern gleichzeitig der 
Mechanismus der Gelenke, durch welche es die verschiedenen Grade 
der Beweglichkeit erhält. Während also das Feste, das am meisten 
KOLLMANN, Plastische Anatomie. II. Auti. 2
        

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